Archive | May, 2007

DOCUMENTA12 – Künstler Mark McGowan verspeist Hund, oder: es gibt nichts Richtiges im Falschen…

31 May

corgie

Um Prinz Phillip zu bestrafen, verspeiste seltsamer Künstler diesen Hund. Ist er bzw. Jeff Koons noch zu retten? Bildnachweis

Um gegen Prinz Phillips Fuchsjagdvorliebe zu demonstrieren, beschloß der britische Künstler Mark McGowan, einen waschechten Corgie – seines Zeichens Repräsentant der Lieblingshunderasse der Queen –, publikums- und medienwirksam in Form von Hackfleischbällchen live in der Radioshow von Bob und Roberta Smith zu verspeisen. Der Künstler betont, daß besagter Corgie auf einer Corgiezuchtfarm in Südengland eines natürlichen Todes gestorben sei. Zugleich vertritt er die Auffassung, daß der Prinz zwingend auf diesem Wege zu bestrafen sei, weil einer der von ihm gejagten Füchse vor seinem Ableben unnötig hatte leiden müssen; wobei auch Mark McGowan litt, denn er beschreibt den Geschmack des Hundes nach Genuß als wirklich ekeleregend. Für Mark McGowan war das nicht das erste künstlerische Protestessen dieser Art: So aß er bereits einen Schwan, um seine ausgeprägte Grundhaltung gegen die Monarchie, das Reiche, die gesellschaftliche Oberschicht im Allgemeinen zu verdeutlichen; und während der diesjährigen DOCUMENTA 12 wird McGowan entweder die Mineralölkonzerne dahingehend anprangern, indem er sich über regulär geplatzte und nach einer Rezeptur des britischen Starkochs Jamie Oliver zubereitete Autoreifen „leicht schmatzend“ hermacht, wie er sagt; oder er wird sich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte darüber informieren, inwieweit es gestattet ist, Politessen dem öffentlichen Straßenverkehr zu Verzehrszwecken zu entziehen, um notorische Falschparker auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen. So oder so: Titel der Arbeit ist ein leicht modifiziertes Zitat Winston Churchills: „If you’re tired of the universe, you’re tyred by life!“

Die Meerschweinchenreportredaktion wünscht schon jetzt viel Erfolg und – sollte es tatsächlich zur kulinarischen Reifenperformance kommen: einen guten und herzhaften Appetit!

Part of it via BoingBoing

The Case “Midnight Oil”

31 May

Australian Treasurer Peter Costello tries to impress opposition MP Peter Garrett, who before becoming a tool of the Labour Party was the lead singer of rock group Midnight Oil: Kindergarden at its best!

(…)
The time has come
To say fair’s fair
To pay the rent
To pay our share
The time has come
A fact’s a fact
It belongs to them
Let’s give it back
(…)

The original music video is here.
(Found on Miss Cellania‘s blog).

2 x Pulpy Muppet Senior Fictions (or something quite similar)

30 May

via 10 daily things

Jeder ist ersetzlich. Auch John Travolta und Samuel L. Jackson. Michael Caine und Sean Connery treten den schlagenden Beweis an. Wobei, wenn man genau hinsieht… Naja, und Craig Fergusons schottischer Akzent ist sowieso großartig!

The Magic of Pfingsten!

28 May

Kannalisation Manhattans: Kanaldeckel mit Neonschrift House of God versehen. LEROY ist ein Womaniser par exellence. Die Kanalisation gleicht lichtstimmungstechnisch einem Gotteshaus. LEROY tritt königsgleich gekleidet auf, agiert mit päpstlicher Attitüde. Ein fetter, cooler Hip-Hop-Beat erklingt, die gröhlende Groupiemasse gooved sich lasziv ein. LEROY genießt das Bad in der Mädchenmenge. In diesem Gedränge zieht er seine Show ab.

Ich komme aus der Flasche mit dem Sektgebräu,
wie Phönix aus der Asche, mein Name: LEROY!
Ich erhasche süße Blicke, vernasche diese Stücke,
schicke, dicke Dinger sind für mich der volle Bringer.
Ich bin der Bezwinger des weiblichen Charmes,
Sir General Hardrhyme of the Verbal Artist Arms,
so kam’s, daß ich als Sprechgesangsänger
fasziniert notierte: Mein Penis wird länger.
Meine Flasche ist geschüttelt und der Korken gestartet,
Ihr könnt perfekt seh’n, wer hier alles auf mich wartet:
Erlesenste Häute in überfüllten Hallen!
Hey, Ihr süßen Bräute, ich werd‘ Euch alle knallen!
Denn ich bin Euer Captain, komme wie ein fetter Benz:
Gestatten „LEROY“, Eure Rapper-Eminenz!
(ins Publikum): Hey, und wer ist Euer hipster Geilster?
(Publikum): LEROY – UNSER FLASCHENMEISTER!

I’m an energiser, womaniser par exellence,
I’m looking for action and I’m ready to dance,
my biggest satisfaction was my biggest chance,
‘cause I’m an energiser, womaniser par exellence!

Ihr seid die Besten der Besten, die zu meinen Gästen zählen,
mit hübschen, knappen Westen, die zum Testen einladen
und Waden mit Resten vom Traumschaumbaden.
So sinnlich und weiblich mit wenigen Geraden,
kurvig, unbeschreiblich, von Gottes Gnaden,
genormt und geformt von einem wahren Meister,
enorm angespornt, er ist ein Weitgereister,
er nutzt die Magie der Flaschengeister.
Die Mädels weggeputzt, ganz reizend dann und wann,
es gibt kaum einen Moment, an dem ich nicht kann!
So spreizen sich nun dreizehn handlebare Schenkelpaare,
sie heizen mir ein! Genau so muß es sein!
Ich bin Euer Captain, die reimende Potenz!
Gestatten LEROY! Eure Rapper-Eminenz!
(ins Publikum): Hey! Und wer ist Euer hipster Geilster?
(Publikum): LEROY – UNSER FLASCHENMEISTER!

I’m an energiser, womaniser par exellence,
I’m looking for action and I’m ready to dance,
my biggest satisfaction was my biggest chance,
‘cause I’m an energiser, womaniser par exellence!

Den Flaschen entstiegen, so vernaschen wir verschwiegen
auf Biegen und Brechen sweete Körperflächen.
Wird es sich rächen? Nein, nicht im geringsten,
denn für uns ist nunmal jeder Tag Pfingsten!
Ein Gral mit den jüngsten und süßesten Frauen,
ihre Beine sind die Steine auf die wir bauen.
Wir vertrauen dem Kelch wie einem Elch, der uns küßt,
denn das Leben ist halt so, wie das Schweben eben ist!
Diese List in Vollendung ist Wendung und Drehung,
wir sind alle ein Produkt der Wiederauferstehung!
Wir kommen und gehen und sehen und beäugen
und verzichten darauf, „süße“ Babies zu zeugen!
Ich bin Euer Captain, nennt mich ‚Exellenz‘:
Gestatten LEROY, Eure Rapper-Eminenz.
(ins Publikum): Hey! Und wer ist Euer hipster Geilster?
(Publikum): LEROY – UNSER FLASCHENMEISTER!

I’m an energiser, womaniser par exellence,
I’m looking for action and I’m ready to dance,
my biggest satisfaction was my biggest chance,
‘cause I’m an energiser, womaniser par exellence!

Ich bin LEROY, wie ich mich freu‘, ich fühl‘ mich wie neu und frisch,
Ich trenn‘ die Spreu vom Weizen, mach‘ reizend reinen Tisch.
Das Gebräu, das wir trinken, ohne Scheu darin versinken,
ist LEROYs Fleisch und Blut! Nun trinkt, dann geht’s Euch gut!

I’m an energiser, womaniser par exellence,
I’m looking for action and I’m ready to dance,
my biggest satisfaction was my biggest chance,
‘cause I’m an energiser, womaniser par exellence!

Copyright: 2003©by Hamlet Hamster

Das ist der irrsinnigste Tierfilm, …

26 May

… den ich seit langer Zeit gesehen habe.

Dopen oder Nichtdopen; das ist hier die Frage:

24 May

Ob’s edler im Gemüt, die Pein und Fahrradfahrer
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Ärzten wagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben – treten – schlafen –
Nichts weiter! Und zu wissen, daß ein Spritzenstich
Das Herzweh und die tausend Stöße endet,
Die unser Fernsehfleisch als Wortgeflecht verschwendet,
Einsam wehgeklagter Männer frisch.
(…)
Denn wer ertrüg der Zeiten Spott und Geißel,
Des Mächtigen Druck, des Stolzen Mißhandlungen,
Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub,
Den Übermut Jan Ulrichs und die Schmach,
Die Unwert schweigendem Verdienst erweist,
Wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte
Mit pantanigleicher einer Nadel bloß? Wer trüge Lasten
Und stöhnt’ und schwitzte unter Lebensmüh?
Nur daß die Furcht vor etwas nach dem Tod,
Das unentdeckte Land, von des Bezirk
Kein Wandrer wiederkehrt, den Willen irrt,
Daß wir die Übel, die wir haben, lieber
Ertragen als zu unbekannten flieh’n.
So macht Bewußtsein Feige aus uns allen;
Der angebornen Farbe der Entschließung
Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;
Und Unternehmen, hochmobil und pink,
Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,
Verlieren so der Handlung Namen. – Still!
Die reizende O’ Merkel! – Nymphe, schließ
In dein Gebet all meine Sünden ein!

Nachtrag vom 31.5.2007: Herr Dr. Gsella bringt es mal wieder auf den Punkt.

Gewidmet Charles Bukowski:

23 May

So, wie man zum Beispiel auf der Stirn aus einer unsauberen Hautpore den Dreck quetscht und man kurzfristig das Gefühl hat, als ob sich die Haut, das Gehirn, ja der komplette Organismus ausschließlich dieser kleinen, neugewonnenen Öffnung zum Atmen bedient und man kurz vorher nahe am Ersticken war, so sehr war Henry darum bemüht, die beiden Erbsen aus seinen Nasenlöchern zu hebeln, um einen ganz ähnlichen Effekt zu erzielen.

Wäre der weiße Hai der 68er-Bewegung zuzuordnen, so müßte diese Überschrift “Versuch einer Annäherung” lauten. Da aber weiße Haie im Regelfalle nicht der 68er-Bewegung zugeordnet werden können, jedenfalls nicht, wenn man an wahrhaftiger Berichterstattung und präziser Tierreichanalyse interessiert ist, muß nach einer vernünftigen Headline noch gefahndet werden.

21 May

skark

Nachtrag vom 26. 5. 2007: Hier gibt es weiter Annäherungsversuche!

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Warum Diätpillen schlucken, wenn Sie “AYDS” genießen können? (Commercial 1982)

14 May

Es gibt sie, die erfolgreichen Werbespots. Gar keine Frage. Und dann gibt es auch noch die sehr erfolgreichen Werbespots. Nicht sehr oft, aber es gibt sie. Ja, dochdoch, hin und wieder gibt es sie – trotz aller Unfähigen auf Seiten der Agentur und der Kunden. Aber dann gibt es da auch noch die Gruppe von Werbespots, die von Anfang an einfach keine Chance hat. Zu dieser Gruppe gehört zum Beispiel der, der im Jahre 1982 das amerikanische Diätmittel AYDS im Fernsehen bewarb. Was lief da nur schief? War am Ende das in der Tabelle falsch gesetzte Apostroph für den Mißerfolg des Spots verantwortlich?

Zusatz in eigener Sache: Bin die nächsten Tage unterwegs und halte es eher für unwahrscheinlich, daß ich die Zeit finde, täglich zu posten. Ich bitte Euch höflichst um Verständnis.

Ich will mit Fotografen schlafen! – Scharfe Mäusewoche (3)

13 May

catwalk_experiences

Die Genesis männlicher Schaffenskraft verläßt quintessenzesk den Hangar weiblicher Vernunft, um im Trubel allgemeiner, globaler Verunsicherungen ganz weit oben und überaus lobenswert für wohltuende Irritationen zu sorgen.

Im Ritz entsteht mit meinem Blitzgerät eine reine, feine Phantasie. „Schöne Beine – im Bett smart!“, sagt mir Deine Setcard. Keine Frage, ich vertage die Sache nicht; setze ein Gedicht aus Licht auf ihr Gesicht, es spricht zu mir! Noch ehe der neue Tag anbricht, fühle ich mein Herz, es sticht, doch bereue ich es nicht. Die Mühle der Gefühle setzt sich in Bewegung, Erregung bringt mich jetzt zur Strecke: Ich stecke mit ihr unter einer Decke, während ich sie necke, entdecke ich Details, die Carl Zeiss die Linse schleifen ließ: ein wenig dies, ein wenig das, sie ist heiß, naß, weiß, daß ich sie jetzt beschenke, verrückt, wenn ich im Rückblick daran denke; es knisterte, sie wisperte, flüsterte die Worte, die meine Ohren trafen:

„Ich will, ich will mit Fotografen schlafen!“

Auf ‘ner Party treff‘ ich Kathy, ein Smartie, hart die Fahrt, die danach begann, denke: „Whow, wenn ich meinen Hoden trau‘, ist das eine Modenschau!“ Ich sichte im Lichte ihr Dékollté, fett, berichte über Prêt-à-porter adrett – bedichte ein Fabergé-Ei, wie es baumelt, der letzte Schrei, sie taumelt: Seligkeit in Trance und ich nutze meine Chance, blitze ihre wache Lende auf Blende 8. Ich lache, sie: „Mache Dich zum Kuß bereit!“ Verschlußzeit: 1 durch 30, fleißig hält sie mit. Ergebnis: ein scharfes Bild, der Hit! Die Nacht wird ein Erlebnis, hmm, wild, denke ich und lenke ihre Schritte ins Nebenzimmer zum Tanz, der schwache Dimmerschimmerglanz ist ganz wie erwartet. Im Rückblick wirkt die Sache doch schon abgekartet: es knisterte, sie wisperte, flüsterte die Worte, die meine Ohren trafen:

„Ich will, ich will mit Fotografen schlafen!“

Die Laufstegauftritte der Sahneschnitte über die Bretter weisen ihr den Weg auf die Titelblätter. Ein Beleg und Lohn für ihre Klasse: die Gasse durch die Masse hat sie fest im Griff. Zum guten Ton gehört Silikon, sie schwört auf den Schein, ihr Kniff betört das Sein der Cover; belebt all die Lover mit Pfiff, rein visuell; wie ein Spliff rein virtuell. Schnell zieht sie mich in ihren Bann – we gonna have some fun! Der Rückblick ist der Kick, denn das ging tief: instinktiv spreizte sich mein Stativ, geizte nicht mit Halt; ich verlor alle Gewalt über mich, weil ich mich genierte, schlief mit ihr, rief die Götter, als ich explodierte; es knisterte, sie wisperte, flüsterte die Worte, die meine Ohren trafen:

„Ich will, ich will mit Fotografen schlafen!“

Copyright©1987 by: Hamlet Hamster, hamster&james h.n.c.

The Case „Mrs Miller“ – The Glory of The Human Voice!

12 May

Without doubt, Mrs Miller was the Florence Foster Jenkins of the 1960s. Her success, like that of Florence Foster Jenkins and Wing as well, was definitely due to the perceived awfulness of her singing. It seems that the record label Capitol was keen to emphasize this — in a 1967 interview with Life magazine, she said that during recording sessions she was conducted half a beat ahead or behind time, and the worst of several different recordings of a song would be included on the finished record. She claimed to be initially unaware that her technical inability was being ridiculed, but eventually realised what was going on. At first she resented this, but might have decided to play along with the joke.

She appeared on the Ed Sullivan, Merv Griffin, Joey Bishop, Mike Douglas and Jack Paar shows, sang for the troops in Vietnam, performed at the Hollywood Bowl and appeared in Roddy McDowall’s film The Cool Ones, in which she performed It’s Magic to a groovy Billy Strange arrangement. One of the great novelty acts of all time: Her rendition of Downtown, for example, sounds like a karaoke version as she sings over a professional instrumental section. It includes an instance where she briefly breaks into giggling and several moments where she apparently forgets the lyrics she is singing.

However, as with other novelty acts who were popular in the 60s, interest in Mrs. Miller soon waned. She was dropped by Capitol, and in 1968 she released her final album, Mrs. Miller Does Her Thing on the small Amaret label. She later put out a couple of singles on her own Vibrato Records. By the mid-1970s, she had retired from singing. She died July the 5th in 1997 and this is how her grave looks like.

Do you remember Nancy Sinatra’s These boots are made for walking? Well, Mrs Miller opened the door to “Welcome to the world of another interpretation” quite wide. By the way, when you watch this video; does it need to point out that I have a serious fable for minimalism? Enjoy! It is hard to imitate noveltry, however, there are always some guys ignoring that fact: Nachtrag vom 23.7.2007: Hans Mentz: Humorkritik

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Sendeankündigung Meerschweinchenreport

(12.5.2007) 15:00 – 17:00

Studenten des Fachbereichs Kommunikationsdesign an der FH Wiesbaden erläutern das Konzept ihres Radioprojektes (Prof. Rüdiger Pichler).

Kriegsschauplatz: Büro!

11 May

Diese Platoon-Modifikation ist nicht mehr ganz soo neu, aber ich kann sie von Zeit zu Zeit immer wieder sehen, ohne mich dabei zu langweilen; eigentlich ganz im Gegenteil: denn es ist der gnadenlose Perfektionismus, mit dem dieses Filmchen realisiert wurde, der mich immer wieder soo fasziniert, wobei die Macher auf den penetrant pseudohippen Grünstich gut und gerne hätten verzichten können.

The Makers: created and directed by Jon Hyatt (Port53 Films) for bluecatvideo; starring: Ash Catherwood; and camerawork by Sasha Moric. Und hier ein paar Auszüge des Originalfilms von Oliver Stone, zum sehenswerten Musikvideo (8:26) verarbeitet.

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Es gibt hausgemachte, höchst effektive Heimwerkerwaffen, die ein Geheimwerkerwaffenspezialisten wie Q niemals entwickelt hätte. Schade eigentlich. Aber William Gurstelle ist ein amerikanischer Journalist und Schriftsteller, und er hat ein nützliches Buch geschrieben, das jedem ambitionierten Werkstattkrieger genauestens erklärt, wie man aus einem Sodawasserzubereiter und einem Gummischlauch eine treffsichere Qartoffelkanone baut. Bei Gebrauch bitte immer die Schutzbrille aufbehalten.

via neatorama

Bruce Lee’s Screen Test

10 May

Der 24jährige Bruce Lee beim Vorstellungsgespräch in Hollywood. Zunächst beantwortet er höflich ein paar Fragen des Produzenten William Dozier und lehrt anschließend einem herbeigerufenen älteren Herrn fast das Fürchten. Er bekommt die Rolle des Kato in der TV-Serie “The Green Hornet”. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Vita des im Alter von 32 Jahren verstorbenen Kung-Fu-Künstlers zu studieren! Nachfolgend eine nie ausgestrahlte Testepisode von “The Green Hornet”, die nur zu Demonstrationszwecken produziert wurde:

Ungerade Menschwerdung auf dem Rücksitz meines Mopeds, oder: Die Gnade des späten CS-Gas-Genußes!

9 May

Gewidmet
Alice
Schwarzer, Petra
Kelly,
Gert Bastian
und
allen
anderen,
die
bereits tot
s
in
d(bad).

Es folgt ein engagiertes Textfragment zur Behebung geistiger Verdauungsprobleme, die durch die Einnahme fleischlich orientierter Speisen entstehen können (müssen) …

lebertran

Als des Wales Schnauze tief,
tief hinein ins Meere rief,
als der Wecker uns hernach verschlief
und Konstantin in Sachen schnief
der Turm von Pisa stand schon schief –
der Nasenflügel öffnend Brief –
gewaltig speiend unausstehlich –,
sprach: Der Weltverlauf, er lief
und lief und liefe…
… doch ich versteh’ nicht!
So rief der Wal halt in die Tiefe,
daß er beim Dübeln
lieber oben schliefe.
Tja, wer will’s ihm verübeln?

Copyright © 2007 by Herbert Grönemeyer
(P) Publishing 2007 by hamster&james h.n.c.

And here we learn how Chinese doctors gave a white whale
full medical surgery in order to keep him happy for can delivery.

Maus mit Entenfüßen – Scharfe Mäusewoche (2)

8 May

duckfeetmouse

Instructables.com erklärt uns, wie man eine hübsche und aufgeweckte Maus mit hübschen und aufgeweckten Entenfüßen ausstattet. Warum das alles? Nun, weil die Natur bzw. Gott manchmal Fehler begeht, die von Zeit zu Zeit behoben werden müssen. Schließlich sind auch Flüsse begradigt und Autos gebaut worden; da braucht natürlich auch die Maus eine neue, wasserfeste, standes- und zeitgemäße Bereifung. Das nachfolgende Video zeigt uns, wie’s gemacht wird: via Neatorama

Stringfever Bolero

7 May

Enjoy the rest of the flight…

4 May

Und wieder einmal schlug Miss Cellania gnadenlos zu, postete sie einen ihrer unvergleichlichen Artikel, hier: so ziemlich alles – oder zumindest einiges – über das Fliegen. Ein Klick auf das folgende “via Miss Cellania” und der Wahnsinn startet! So, all I can say: enjoy the rest of your flight…

via Miss Cellania

Erster surrealer Spielfilm (1928)

3 May

The Seashell and the Clergyman

Part I (9:38)

Part II (9:52)

Part III (9:20)

The Seashell and the Clergyman aus dem Jahre 1928 – von Germaine Dulac (Regie) und Antonin Artaud (Drehbuch) – gilt als erster surrealer Film überhaupt. Soweit der Mythos und die Tatsache, denn diesen Titel trägt bekannterweise ein ganz anderer Film, nämlich: Un chien andalou (1929) von Luis Buñuel and Salvador Dalí. So ist das eben, wenn man sich als Filmemacher nicht richtig um die Vermarktung kümmert, oder auch nur ganz einfach wesentlich wichtigere Dinge im Kopf hat – was in eingeweihten Kreisen als nur allzu verständlich gilt: bei Hitler war es beispielsweise eine Kugel. Aber es gibt eine ausgleichende Gerechtigkeit, denn den Betreibern von You Tube war solch’ eine perfide Form von unbotmäßiger Amtsanmaßung schon lange ein Dorn im Auge, und so haben sie getan, was im Interesse eines harmonischen Miteinanders eben getan werden mußte: Der Andalousische Hund ist nicht mehr auf You Tube einsehbar – wie nachfolgender Screenshot eindrucksvoll unter Beweis stellt:

andalousischehund

Das ist einerseits nicht nur schade, sondern andererseits auch sehr gut so. Denn: Wo kämen wir hin, wenn es sich anders verhielte? In die Vereinigten Staaten? Und dort ins Musikgeschäft? Und dort zu: How Deep Is Your Love von den Bee Gees? Möglicherweise.

Bee Gees – How Deep Is Your Love (3:43)

Japanischer Krokodiltrick

2 May

via Neatorama