Archive | August, 2013

Freddy Langer: «Sleepless Without Battle»

31 Aug

Since we still believe in the magic power of the personal Interpretationskraft, which more oder weniger everybody seems to be ausgestattet with, we do not sehen eine zwingende necessity to machen the job unserer Leserinnen und Leser: Ungefähr so oder so ähnlich dürfte man nämlich drauf sein, wenn man in 10.000 Metern Höhe von einer freundlichen Stewardess geweckt und nach dem Sinn des Lebens befragt wird…

Freddy Langers Ausstellung im Kunstmuseum Picasso Münster ist noch bis zum 23. September diesen Jahres zu sehen.

via: Die Welt.

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Las Vegas: ‪«Muhammad Ali Celebrity Roast‬»

16 Aug

Dean Martin hosts – Taking part in this roast: Foster Brooks, Red Buttons, Ruth Buzzi, Charlie Callas, Wilt Chamberlain, Howard Cosell, Billy Crystal, Georgia Engel, Rocky Graziano, Sherman Hemsley, Gabe Kaplan, Gene Kelly, Herbert Muhammad, Tony Orlando, Floyd Patterson, Freddie Prinze, Nipsey Russell, Isabel Sanford and Orson Welles.

The whole show is strictly awesome and a must-see.

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DDC – Mitgliedervollversammlung 2013 im Museum Angewandte Kunst Frankfurt: «Vortrag von Horst Moser über die Neue Amerikanische Schule»

15 Aug

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Das Atrium des Museum Angewandte Kunst Frankfurt.

DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig mit seiner neuen Taucherbrille.

DDC-Gründungsmitglied Prof. Olaf Leu im Gespräch mit Hans-Ulrich von Mende.

Die drei DDC-Vorstandsmitglieder Gregor Ade, Christian Daul und Wolf Udo Wagner im Gespräch.

Im Gespräch: Prof. Dr. Klaus Klemp und Malte Kindt.

Da room gets crowded.

Im Gespräch: Wolf Udo Wagner und Gregor Ade.

Im Gespräch: Christian Daul und Fördermitglied Joachim Klein, Leiter Marketing + Produktmanagement der Caparol Farben-Lacke-Bautenschutz GmbH.

Der schwarze Mann? Der unsichtbare Dritte (Mann)? A Question of Honour And German Angst? Well, let’s see what the future is about to offer…

Auch dieses Bild bringt leider kein Licht ins Dunkel…

Na bitte: Immerhin konnten bei der Suche nach erstklassigen Büttenpapier-Jackets erste Fahndungserfolge verbucht werden, denn wenn einem so viel Gutes widerfährt, ist das schon ein Handauflegen wert.

Auch hier durch geschicktes Handauflegen überzeugend: Zwei hochwertige Büttenpapier-Jackets im konstruktiven Dialog! (Getragen von Gregor Ade und Michael Eibes).

Hier sind ebenfalls qualifizierte Hände mit im Spiel: Thomas Nagel und Prof. Gregor Krisztian philosophieren über die Vorzüge perfekt verarbeiteter Büttenpapierbekleidung.

Noch vor offiziellem Vollversammlungsbeginn waren die meisten Stücke (gelbe Punkte) bereits verkauft. Gute Gestaltung und Verarbeitung setzen sich eben durch.

Im Gespräch: Ines Blume und Thomas Nagel.

Prof. Dr. Klaus Klemp heißt die Mitglieder des DDC in den heiligen Hallen des Museum Angewandte Kunst Frankfurt herzlich willkommen.

DDC-Vorstandssprecher Michael Eibes berichtet über die Aktivitäten des Vereins:

Beispielsweise über die des DDCs auf internationaler Ebene: «Designer’s Saturday Langenthal» – Einladung von Creation Baumann (CH); Teilnahme an der Konferenz «Storydrive» in Peking – Partner: Buchmesse Frankfurt; Filmische Darstellung des Projektes «Stilikonen & Pioniere» – Medienkooperation DDC | Kaldewei in China.

Prof. Olaf Leu und Malte Kindt.

Ein reges Abstimmungsverhalten sorgt für ein eindeutiges Wahlergebnis:

Hans-Ulrich von Mende ist mit nur einer Enthaltung einstimmig zu unserem Kassenprüfer bestellt worden.

Alles in allem ist auf der gesamten Linie ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zu bescheinigen.

DDC-Vorstandsmitglied Peter Zizka sieht das ebenso und berichtet in seiner Eigenschaft als aktiv Teilnehmender über seine Hong-Kong-Eindrücke.

DDC-Gastreferent Horst Moser folgt den einführenden Worten Prof. Olaf Leus.

Prof. Olaf Leu führt in den Vortrag Horst Mosers, der auf einer Buchpublikation basiert, an der beide gemeinsam gearbeitet haben, ein.

Das Design-Magazin Slanted: «Horst Moser, der allen als Editorial-Designer, vielfach international ausgezeichneter Art Director (beispielsweise für «Leica World») und Autor des Standardwerks und Bestsellers über Editorial-Design Surprise me bekannt ist und nicht nur Büros in München und Zürich sondern auch einen eigenen Verlag unterhält, ist sicherlich ebenfalls als bemerkenswerter Sammler hervorzuheben, dessen riesige Sammlung an Magazinen und Zeitschriften aus allen erdenklichen Epochen und Ländern in einer eigens hierfür angemieteten und schön geräumigen Fabrikhalle lagert: Von der Bäckerblume bis hin zur wohl ältesten Kundenzeitschrift überhaupt, dem Fugger, der vor gut 500 Jahren erstmals publiziert wurde. Die Gutenberg-Presse war da schon erfunden und bereits seit einem halben Jahrhundert in vielen Ländern im Gebrauch.

Von diesem einzigartigen Fundus, um den ihn jedes fachbezogene Museum dieser Welt beneiden dürfte, profitieren nicht nur er und seine präzise ausgearbeiteten Vorträge, in seiner Eigenschaft als visuelles Schlaraffenland dient besagtes Megaarchiv zusätzlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seiner beiden Büros als Recherche- und Inspirationsquelle.»

So wie der Schotte David Ogilvy als wahrer copy maniac dafür bekannt war, Anzeigentext nach allen erdenklichen Kriterien zu analysieren, was bis zum Zählen der Wortmenge in Überschrift und Fließtext führte, dies immer mit dem Ziel verbunden, möglichst allgemeingültige Regeln für das Erstellen besonders verkaufsstarker Texte zu entwickeln, so ist auch Horst Moser in dieser Disziplin nicht minder akribisch unterwegs.

Es geht um das designtechnische Wirken der drei Herren Dr. Mehemed Fehmy Agha (1896 – 1978), Alexey Brodovitch (1896 – 1971) und Alexander Liberman (1912 – 1999), die in ihrer jeweiligen Hochphase unterschiedlich lange für das gestalterische Wohlergehen der Magazine Vogue und Harper’s Bazaar verantwortlich zeichneten.

Auf der Leinwand sehen wir Alexey Brodovitch bei einer Redaktionssitzung, in der ein von ihm angewiesener Redaktionsgehilfe genau das tut, was ihm gerade von seinem Herren aufgetragen wurde: Er versorgt den Diaprojektor (ein «Kodak-Karussell» mit 80 Dias Fassungsvermögen pro Rundmagazin) – ob er möchte oder nicht – mit frisch aufgebrühtem Kaffee. Alexey Brodovitch wurde von seinen Mitarbeitern nicht nur als, ähm räusper, gottgleiche Kompetenzkanone verehrt, als gnadenloser Despot, der von seinen Untergebenen bedingungslosen Gehorsam abverlangte, wurde er ebenso gefürchtet.

Das Geld für die Neubeschaffung eines gleichwertigen Projektors wurde dem jungen Mann übrigens vom Lohn abgezogen. Wie gut, daß er, wie so viele andere damals in der Redaktion ebenfalls Beschäftigte, gar keinen Lohn erhielt. Meerschweinchenreport meint: Nochmal Glück gehabt!

Alexey Brodovitch gilt außerdem als Fotograf mit einem ausgeprägten Faible für Langzeitbelichtungen, die er besonders gerne immer dann praktizierte, wenn junge Balletttänzerinnen vor seinem Objektiv herumpirouettierten.

Der Vortrag Horst Mosers besteht teilweise aus längeren wörtlichen Zitaten, deren Wiedergabe von Prof. Olaf Leu sowie Elisabeth Budde übernommen wurde.

Es ist die besondere Thematik, die unseren Redaktionsfotografen dazu animierte, für diese Geschichte ausnahmsweise eine mehr oder weniger reine Schwarzweißreportage im guten alten 1600-ASA-Tri-X-Pan-Look zu erstellen.

Als besonderen Nachtisch gibt es zum Schluß noch einen herrlichen Einblick in das Leben Diana Vreelands.

Hier sind sämtliche Informationen über den preisgekrönten Film «Diana Vreeland – Ein Leben zwischen Küche, Couch und Karriereleiter» verfügbar. Wobei: quatsch! Der Film heißt natürlich: «DIANA VREELAND: THE EYE HAS TO TRAVEL». Synopsis: «During Diana Vreeland’s fifty year reign as the “Empress of Fashion,” she launched Twiggy, advised Jackie Onassis, and established countless trends that have withstood the test of time. She was the fashion editor of Harper’s Bazaar where she worked for twenty-five years before becoming editor-in-chief of Vogue, followed by a remarkable stint at the Metropolitan Museum of Art’s Costume Institute, where she helped popularize its historical collections. DIANA VREELAND: THE EYE HAS TO TRAVEL is an intimate portrait and a vibrant celebration of one of the most influential women of the twentieth century, an enduring icon who has had a strong influence on the course of fashion, beauty, publishing and culture.»

Na bitte! Sind wir jetzt fertig? No, not at all! Diana Vreeland hat da nämlich noch eine persönliche Website, die mindestens genauso hübsch, gut, wahr und schön ist, wie die von Malcolm McLarren.

Wir bedanken uns bei Horst Moser für diesen großartigen Vortrag. Da er als Buchform erhältlich sein wird, sind wir inhaltlich nur rudimentär darauf eingegangen, um die Kauflaune im Interessentenkreis möglichst nicht zu zerstören.

Auf dem Weg zur gepflegten Hausbootgaststätte: Niko Gültig.

V.l.n.r.: Valentin Heisters im Gespräch mit Oliver Hardt sowie Gunter Neuhaus im Gespräch mit Michael Eibes.

Im Gespräch: Wolf Udo Wagner mit Hans-Ulrich von Mende.

Niko Gültig.

Im Gespräch: Valentin Heisters mit Thomas Nagel.

Im Gespräch: Peter Wesner (Geschäftsführer Verlag form GmbH & Co. KG) mit Horst Moser, Prof. Olaf Leu und Peter Zizka.

Peter Wesner.

Stephan Ott, Chefredakteur form.

Foto von Michael Eibes

Quote: «There’s nothing more boring than narcissism – the tragedy of being totally… me. We’re all capable of it. And we all know examples of it – these beautiful tragedies…. I loathe narcissism, but I approve of vanity.» –  excerpted from «Allure» by Diana Vreeland.

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Alfred Hitchcock’s «The Birds» In Less Than Two Minutes

14 Aug

We are living in strange times. Office Suites, such als Microsoft’s «Office Suite» or Apache’s «OpenOffice», offer an interesting and quite funny possibility for their users to summarise or to abstract the content of a complete text, no matter how long it may be. Since then these features have been establishing a new way to pump-up the humourous volume of parties. From this point of view: not that bad at all.

On the other side, students at school or university find it more and more often very stressful and difficult to get to the real point of an individual content’s asset because of the use of such useless gadgets. Where will this all end? Homeless on the streets? In a Monastery? In an Abbey? Or as a Member of Parliament?

We have absolutely no idea, and even not which one was first: the shortening features as just described or Movie-A-Minute.

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Ulan & Bator: «Wirrklichkeit»

12 Aug

Auf ZDF.kultur sahen wir gerade Ulan & Bator in einer 45-minütigen Performance, die uns dazu veranlaßt, spontan eine Restaurantkritik überschaubaren Ausmaßes zu verfassen: Man stelle sich vor, im «El Bulli» auf dem Gebiet der Molekularen Bioküche fach- und sachgerecht mit Nahrung versorgt zu werden, die es zwar versteht, den eigenen Körper vom Nährwert her zufriedenzustellen, nicht jedoch das Sättigungsgefühl. Der großartige Fotograf Martin Parr berichtet in seinem Blog darüber.

Weiterhin stelle man sich vor, daß zwischen diesen Gängen zusätzlich eine fellige Hasenpfote, ein parfümiertes Stückchen Seife, etwas Kleingeld, ein Keilriemen, zwei bis drei Sushi-Reisscheibchen, Ihr Leasing-Vertrag fürs Auto, frische Minze, eine Shakespeare-Erstausgabe sowie einige Liter Tomatensaft gereicht werden, allesamt wertvolle und überaus schmackhafte Nahrungsergänzungsmittel, die es ebenfalls tapfer zu verspeisen gilt. So richtig gesättigt fühlen Sie sich danach immer noch nicht, erheben sich jedoch von der Tafel mit dem unschlagbaren Gefühl, einen wahrlich einzigartigen Abend verbracht zu haben.

So, so ähnlich beziehungsweise ziemlich genau so fühlten wir uns nach einer Dreiviertelstunde Ulan & Bator. Über die beiden berichteten wir bereits 2007 hier und 2011 hier.

Ihre Show «Wirrklichkeit» ist auf Dailymotion zu sehen.

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Dem legendären Plattencover «Animals» von Pink Floyd nachempfunden:

9 Aug

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«Animals»-Remake mit Wiesbadener Marktkirche und Wolkenschäfchen

Original «Animals»-Cover mit Kraftwerk und Schwein

Mit Fragen à la Darf man dieses und jenes überhaupt tun? oder Ist das nicht ein Sakrileg? beschäftigen wir uns schon à la lange nicht mehr. Aus gutem Grund: Zum einen ist doch mindestens eine Kirche Gegenstand unserer heutigen Betrachtungsweise und zum anderen ist doch sowieso alles in bester Ordnung – besonders in der bundesdeutschen Außen, Innen- und Familienpolitik.

Es bliebe lediglich der Themenkomplex von der Gleichstellung psychischer und physischer Kraftwerke sowie von Schwein und Schaf zu behandeln, wobei: so wirklich richtig und wichtig eigentlich auch das nicht.

Beschränken wir uns also darauf, unseren Leserinnen und Lesern ein schönes und sonniges Wochenende zu wünschen.

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Robert Murray singing Mozart’s «Queen of Night»

8 Aug

The Etude wrote in January 1922: «Robert Murray, boy soprano with a voice reaching to the D which falls on the sixth ledger line above the treble clef, said to be the highest voice on record, has been astonishing New York City. His imitations of bird calls at a concert given at the Hippodrome are said to have been remarkable.»

Photograph by George Grantham Bain Collection.

via: Shorpy

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Wiesbaden Frauenstein: «Pferde in tiefstehendem Sonnenlicht»

8 Aug

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Weitere Beiträge im Meerschweinchenreport, die das Thema «Pferd» beinhalten: Wiesbaden: «Pfingstturnier 2012», Pfingstturnier 2012: «Pressekonferenz im Hause Henkell», Pfingstturnier: «Der präzise Blick für das Wesentliche», Update: «Pfingstturnier im Biebricher Schloßpark», 75. Pfingstturnier im Schloßgarten des Biebricher Schloßes : Ein großartiges Fest ist beendet, 75. Pfingstturnier im Schloßgarten des Biebricher Schloßes : Some Highlights of The Day und 75. Pfingstturnier im Schloßgarten des Biebricher Schloßes : Eine ziemlich sprunghafte Veranstaltung.

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Erik Spiekermann: «Fira Schriftprobe»

7 Aug

Das erste Schrift­muster für die neue Schrift­fam­i­lie des Fire­fox OS ist da. Erik Spiekermann und Ralph du Carrois haben es erarbeitet. It is been distributed under OpenSource License.

Als ausgesprochene Freunde der künstlerischen Produkte aus der Zeit der italienischen Renaissance finden wir den Schriftschnitt FiraSans BoldItalic besonders ansprechend, ermöglicht er uns doch die Assoziation, daß sich auf der «welligen BoldItalic-Oberfläche» kürzlich noch eine wohl proportionierte Dame zur Nachtruhe bettete…

Im September 2011 war unser Redaktionsfotograf übrigens zu Besuch bei Erik Spiekermann und brachte ein paar schicke Portraitbilder mit nach Hause.

via Website SpiekerBlog

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Manuel Herz: «Neue Synagoge Mainz»

7 Aug

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In einem vorangegangenen Artikel reflektierten wir über die intuitive Fähigkeit von Taxifahrern, sich im bildsteigernden Sinne unvorhergesehen in die Fotografien unseres Redaktionsfotografen eigenständig und in Echtzeit «einzuarbeiten». Gleiches gilt es, in beschränktem Umfange ebenfalls Radfahrern zu testieren.

Nicht, daß uns dieser Umstand sonderliches Kopfzerbrechen bereiten würde, aber als etwas strange empfinden wir das spontane und fast freihändige ins-und-durchs-Bild-Rauschen der Dame mit dem gelb gefüllten Maßkrug in der Hand dann schon. Und noch etwas irritiert: Der ebenso spontane Zusammenstoß beider Zweiradler rechts, einen Hauch außerhalb des Bildes. Da half dem Herren auch der mit reinen Bordmitteln geschickt und schnell zusammengebastelte Radfahrhelm vermutlich nicht viel. Fazit: So ist das eben, wenn zwei sichtlich Umweltbewußte jeweils mit nur einer Hand am Lenker unterwegs sind…

Mag es ihnen ein Trost sein, daß seit 15 Jahren weltweit keinerlei Temperaturanstieg in Sachen angeblicher Klimaerwärmung mehr festgestellt werden konnte. Und natürlich auch, daß beide ihren Führerschein, so vorhanden, behalten dürfen. Hat ja sonst niemand gesehen.

Die Neue Synagoge Mainz an der Hindenburgstrasse / Ecke Josefstrasse. Erbaut von Manuel Herz, der u.a. mit den beiden Stararchitekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron seit dem Jahr 2006 das Institut «Stadt der Gegenwart» am ETH Studio in Basel leitet. Außerdem gehört er dem Beirat der Bundesstiftung für Baukultur der Bundesrepublik Deutschland an – und ist auch sonst viel unterwegs.

Über die Neue Synagoge Mainz informiert die Website der Jüdische Gemeinde Mainz en détail.

Für unseren Redaktionsfotografen war es eine kleine aber feine Reise zurück in seine Kindheit, liegt sein immer noch aktiver Kindergarten von damals doch nur knappe 50 Meter von dieser Kreuzung entfernt, wobei früher an der Stelle der jetzigen Neuen Synagoge Mainz das Hauptzollamt, ein hinreichend langweiliger Verwaltungsbau, stand.

Gegenüber der Synagoge ist noch die Silhouette des Feuermelders in der Hecke zu erkennen, an dem sich bei ihm im Alter von vier Jahren sein entzündeter Blinddarm zu Wort meldete.

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Joan Cornellà: «Sophisticated Comic Strips»

6 Aug

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We were always wondering and had been asking ourselves how the international financial rescue-system could have worked sooooooo successfully. The artist Joan Cornellà found a funny way to illustrate how it all happended.

Website Joan Cornellà
via Booooooom

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Wiesbaden: «Rheinstrasse»

6 Aug

Es war ein schöner Tag, die Lektüre der National Geographic Hefte war ebenso standesgemäß wie dies auf dem original ledernen Sitzwürfel Le Corbusier Petite Armlehnstuhl zu tun – und ein Blick durch das Sonnensegel nötigte unserem Redaktionsfotografen urplötzlich urplötzliches Handeln ab, denn wann würde sich jemals wieder der blaue Himmel über Wiesbaden soooo schön auf dem länglichen Dach eines vorbeihuschenden ESWE-Linienbusses vor den Augen seines Objektives spiegeln…

Und die Blutabnahme verlief ebenfalls reibungslos!

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A List of Movie Poster Clichés

5 Aug

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The only thing we’ve been asking ourselves is why political parties aren’t going for this sort of visual mainstream communication? Maybe the voters were willing to pay an entrance fee to gain access to the voting booth? We think we should provide ourselves with a proper and nice try…

Go to imgur to give you the rest of the stuff you were getting familiated with day by day.

Website imgur
via Booooooom

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Adarsha Benjamin: «Michael Nyman recording in Studio One at Abbey Road Studios in London»

4 Aug

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Michael Nyman’s project to be realised at: Abbey Road Studios
via: Pas Un Autre
Website: Adarsha Benjamin

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Eine überaus baumbewußte Stippvisite im Wiesbadener Nerotalpark

3 Aug

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Gibt es einen größeren und wertvolleren Aspekt des Natur- und Umweltschutzes, als der natürlich gewachsenen Umwelt hin und wieder einen Besuch abzustatten, um dem einen oder anderen Baum eine Plastikflasche unter die Nase zu halten – und zu rufen: «Seht her: Das ist eine Pfandflasche! So tief bin ich Erdling gesunken, aber dennoch fühle ich mich gut, denn das alles mache ich schließlich nur für Euch! Damit Ihr keine Kopfschmerzen mehr bekommen müßt…»?

Ja, den gibt es, und zwar genau dann, wenn es aus den im Winde rauschenden und sich wiegenden Baumkronen zurückraunt: «Also mal ehrlich, es wäre uns viel lieber, Du würdest Deine Erfrischungsgetränke aus Pfandaluminiumdosen zu Dir nehmen, weil es dann keine schwimmenden Plastikteppiche auf den Ozeanen dieser Welt mehr geben würde, die so groß wie ganz Mitteleuropa sind!»

So verwundert es einen auch nicht sonderlich, daß immer mehr naturschützende Besucher des Nerotalparks bemüht sind, ihr persönliches Erscheinungsbild mit dem von baumfreundlichen Aluminiumdosenknickverschlüssen zu synchronisieren (siehe oberes Foto) – und diese körperlichen Verrenkungsmaßnahmen verbal gegenüber der Presse sowie uneingeweihten Spaziergängern als harmlose Yogaübungen zu tarnen.

Es folgen weitere überaus baumbewußte Aufnahmen aus dem Reich des Wiesbadener Nerotalparks:

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Jupiter Structural Layer Cake

1 Aug

Cakecrumbs writes in his blog: «When my sister asked me what I was making and I said Jupiter, she said to me, “I didn’t even know Jupiter had layers.” It’s amazing how much we can forget after learning it in primary school. So here’s a rehashing for those of you who’ve also forgotten. Our knowledge is mostly theoretical of course, but the gas giants are thought to have a core comprised mostly of rock and ice. This is surrounded by a layer liquid metallic hydrogen, and the outer layer is composed of molecular hydrogen. In cake speak, this translates to a core made of mudcake, surrounded by almond butter cake, surrounded by a tinted vanilla Madeira sponge. There’s a crumb coat of vanilla buttercream underneath the fondant.»

Website Cakecrums
via Crackajack’s Nerdcore

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Berlin School of Creative Leadership: «Chuck Porter’s President’s Lecture»

1 Aug

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We first met Chuck Porter when he was staging as the Jury’s President of the German Art Director’s Club Awards in 2011. He was nothing but constantly illuminating creative minds until they were all blasted off irreversibly. We might like to provide those of our readers who are not that much involved into advertising business with a creative reference: The same way the UK enjoys being allowed to proudly pointing out that Bartle Bogle Hegarty (BBH) is a natural born British agency, the same way the US can refer to Crispin Porter Bogusky (CP+B) as an adequate counterpart concerning creative disciplines of any kind. Their campaigns are as striking as the ones from BBH and their virals are as viral as the stuff from The Viral Factory.

In fact, CP+B did one of the first and still most successful viral in advertising’s history: Burger King’s Subservient Chicken. Despite the circumstance that it is almost impossible to find an earthling who had never ever heard of it you are welcome to read here and here all about it.

We look out of the window at Franklinstrasse 15 and see a white swan with blue frozen feet. This does not happen very often but when it does, it is a very good evidence that somewhere quite in the near first-class-creativity is waiting to be transferred from one mastermind to a lot of other brains that are desperately eager to become one themselves.

Michael Conrad and Michael Schirner.

Michael Conrad welcomes Berlin School’s participants and guests…

and introduces Chuck Porter.

There he is: Chuck Porter joined the Crispin Agency in 1988 as Creative Director and Partner after a long career as an award-winning freelance copywriter. The agency was renamed Crispin & Porter, and within three years it had doubled in size and been named as one of the top 15 creative shops in the country.

Today, the agency has approximately 1,000 people, with offices in Miami, Boulder, Los Angeles, London and Gothenberg, Sweden. CP+B’s clients include Microsoft, Best Buy, KRAFT, Domino’s, and Old Navy. The agency has been profiled in the New York Times, the Wall Street Journal, BusinessWeek, Forbes, and Fast Company. In 2009, CP+B was named Agency of the Year by Advertising Age, Adweek and Creativity magazine and in 2010 was selected by Advertising Age as Agency of the Decade.

All Berlin School’s participants are about to stand up in order to show that they are Berlin School’s participants.

Chuck Porter in Forbes about «The most important thing you must do».

For example: testing the functionality of one’s own electrification. Scientific background: A human brain generates nearly 25 watts of power while you’re awake, which is enough to light up a light bulb. Caught here.

After slightly pushing the airbutton in order to temporarily extinguish his lightbrainbulb Captain Porter is now ready to take off. And so are all guests and participants as well.

In the beginning, as it seems, there was not only light but also a creative genius named David Ogilvy.

This is the place where David Ogilvy used to live at last. Chuck Porter says that in today’s world you have to start being creative on the financial side of advertising because some essential things (creative fees) have changed significantly. Well, but didn’t the Lord say that the way shall be our destination?

And when we look at the castle we have to admit that it is a nice destination: the grass-green-way. Ok, there is one little thing that caused so many changes in so many ways, and this one little thing is best known as computer, which might make it a bit harder to stick out of the mass. Nevertheless we strongly believe in the magic gap that still makes an extraordinary income structure possible – even for contemporary advertisers. A belief Chuck Porter is about to proof that it is justified.

Ha! There we go! And the magic gap has a name too: unexpectedness. By the milky way, this is Chuck Porter in Cannes about how to start a creative agency (Part I and Part II).

How to turn carrots …

into «Scarrots» and gain a tremendous business success. The main claim was «Carrots – Eat ‘em like junk food». This article tells you everything about this great and stunning campaign that contains also some quite thrilling POS-ideas!

The most efficient thing CP+B ever created was the Pizza Tracker for their client Domino’s Pizza, which lets customers track their pizza order at all stages of the delivery process, even down to which member of staff is dealing with it. A new feature of Domino’s Tracker is that consumers now have the chance to post their feedback.

During the hot phase of this campaign, Domino’s was posting online customer reviews – positive and negative – on a Times Square billboard, from July 25th until August 23rd 2011. Surely another Crispin, Porter + Bogusky’s great high-profile stunt for the brand. Do Domino’s customers gain self-confidence when consuming a product that has been created by a company that seems to be stuffed with it «bis unter die Halskrause» – as we say in Germany? It could be possible…

The president of Berlin School of Creative Leadership, Michael Conrad enjoys the great atmosphere during Chuck Porter’s President’s Lecture.

In 2001 Miami advertising agency Crispin Porter + Bogusky won a $100,000 grand prize from the Magazine Publishers of America’s Kelly Awards for its campaign to launch the Mini car. The Kelly Awards honour magazine campaigns that demonstrate creative excellence and effectiveness. They are named for Stephen E. Kelly, a former MPA president who devoted his career to magazine publishing. He promoted the concept that creative magazine advertising made the difference in sales results – a concept that became the guiding principle for the Kelly Awards. This is a non-print commercial entitled «‪Counterfeit Mini‬»:

And now, ehm räusper, just in case you are able to deal with all sorts and types of phonetic specialities coming along with the German language you are warmly welcome to get in touch with one of our very own MINI productions we once did without any assignment but stuffed with pure passion «bis unter die Halskrause» – as we say in Germany: A young couple sits in a MINI car kissing and kissing and kissing while a sophisticated poem coming out of the off interpreting what’s been happening on screen.

While providing some hair with a touch of digital blue we were hooked and thrilled by the idea that the process of intensive thinking will cool down human brains. We did some research on that and could not find any evidence that thinking in general is able to affect a brain’s temperature in any way. But wherever there is pain there is a smile as well. We found something else: Six Lazy Ways to Trick Your Brain Into Being Productive.

The tricks are: 1) Use Your Procrastination to Your Advantage; 2) Use Your Office Lighting and Temperature to Boost Productivity; 3) Take Your Work to a Coffee Shop; 4) Take a Nap; 5) Play Unfamiliar Music While You’re Working; and – about the sixth one we’re not really sure: 6) Look at Photos of Cute Baby Animals.

Michael Conrad thanks Chuck Porter for his great lecture.

Well, there were still a couple of questions desperately waiting to be answered. One was: «Bill Gates once said that he always chooses a lazy person to do a hard job. Because a lazy person will find an easy way to do it. Is brilliant advertising based on lazy people’s work?» Chuck Porter’s answer was very diplomatic. Very much, indeed!

Regarding the fact that our holy beloved blog officially still remains in a temporarily frozen condition that shall be described best as «we’re on summer vacation», not all photographs do carry subtitles. We kindly ask you to forgive us. However, we think that the atmosphere all photographs do transport stands for itself.

Tassilo von Grolman.

Our Meerschweinchenreport’s copywriter-in-chief, Herr Hamlet Hamster, created a spontaneously written hymn entitled «A Way to Success in Winter’s Time» on Tassilo von Grolman’s new teapot creation «ellipse» for «mono»; after enjoying some portions of Japan Sencha, which was floating harmoniously over the serving top straight into the hungry stomach of a tea storing experienced mug while snow flakes were dancing so mindlessly under the roof of free nature, all that in order to encourage our copywriter-in-chief to create a spontaneously written hymn entitled «A Way to Success in Winter’s Time» on Tassilo von Grolman’s new teapot creation «ellipse» for «mono»; after enjoying some portions of Japan Sencha…; all that and best to our knowledge that putting one’s output on heavy rotation is surely one of the few successful keys to develop a greater public awareness.

Hans-Joachim «Bulle» Berndt and Michael Schirner.

Hans-Joachim «Bulle» Berndt and Susan Schronen.

Chuck Porter and Rafael Aparicio.

Michael Conrad and Michael Schirner.

Michael Conrad, Michael Schirner and Tassilo von Grolman.

Our photographer loves this elevator in particular and optical illusions in general. Optical illusion? Well, sort of …

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Here’s the Tent Talk between Michael Conrad and Chuck Porter:

 

***Materials For Extended Discourse***
Sir John Hegarty’s President’s Lecture
Hartmut Ostrowski’s President’s Lecture
Peter Brabeck-Letmathe’s President’s Lecture
The Freitag-Brother’s President’s Lecture
Thomas Burrell’s President’s Lecture
ADC’s Great Awarding Ceremony 2011

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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