Archive | Sonntagsgedichte RSS feed for this section

Patientengedichte (1)

15 Jan

 

Ich möchte so gerne beim Schlafen essen,
Doch hab ich’s leider beim Schlafen vergessen.

 

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NASA | Cassini: «Und wenn der weiten Welten Ausgangstür versperrt …»

29 Dec

Saturn’s Shadow
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About this photograph NASA writes on its website: «With giant Saturn hanging in the blackness and sheltering Cassini from the sun’s blinding glare, the spacecraft viewed the rings as never before, revealing previously unknown faint rings and even glimpsing its home world.

This marvelous panoramic view was created by combining a total of 165 images taken by the Cassini wide-angle camera over nearly three hours on Sept. 15, 2006. The full mosaic consists of three rows of nine wide-angle camera footprints; only a portion of the full mosaic is shown here. Color in the view was created by digitally compositing ultraviolet, infrared and clear filter images and was then adjusted to resemble natural color.

The mosaic images were acquired as the spacecraft drifted in the darkness of Saturn’s shadow for about 12 hours, allowing a multitude of unique observations of the microscopic particles that compose Saturn’s faint rings.»

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Nacht
Johann Wolfgang von Goethe
Faust – Der Tragödie erster Teil

Wie alles sich zum Ganzen webt,

Eins in dem andern wirkt und lebt!

Wie Himmelskräfte auf und nieder steigen

Und sich die goldnen Eier kraulen,
auf daß zur Feier nun sie kreischen,
jaulen, jodeln, fünf Minuten noch im Wasser brodeln
bis sie aufgespreizt den Tisch bereichern!

Mit segenduftenden Schwingen

Vom Himmel durch die Erde dringen,

Harmonisch all das All durchklingen!
Welch Schauspiel! Aber ach! ein Schauspiel nur!

Wo faß ich dich, unendliche Natur?

Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens,

An denen Himmel und auch Erde kleben, hängen,

Dahin sich welke Brüste drängen, oh, sie schweben –

Ihr quellt, ihr tränkt, und schmacht ich so vergebens?

 

Saturn Rings
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Die Freundschaft
Friedrich von Schiller

Stünd im All der Schöpfung ich alleine,
Seelen träumt’ ich in die Felsensteine
Und umarmend küsst’ ich sie –
Die Beine der Freuden, die ich einst entlieh.
Meine Klagen stöhnt’ ich in die Lüfte,
Freute mich, antworteten die Klüfte,
Tor genug! der süßen Sympathie,
Die mir, mit Hoffnungen garniert, entgegenschrie.

 

Saturn Moons Prometheus and Daphnis
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Der Spaziergang
Friedrich Hölderlin

Die ferne Landschaft, die ich gerne
Besuch’ in Witterung mild:
Die Gottheit freundlich geleitet
Und erstlich mit Blau,
Trag’ ich persönlich sein herrliches Schild.
Hernach mit Wolken bereitet,
Gebildet wölbig und grau,
Mit sengenden Blitzen und Rollen,
Mit pengenden Witzen und Grollen,
Wardst Du, oh Saturn, meine liebende Frau.

 

Saturn Moons Enceladus and Janus
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Frohes Feucht
Casanova

Wenn Nacht es wird,
dann herzt der Wirt
beschmerzt die Damenwelt,
denn Dramen kosten Geld.

 

Saturn Moon Dione
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Du mußt das Leben nicht verstehen
Rainer Maria Rilke

Du mußt das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.

Und laß dir jeden Tag geschehen

so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen

sich viele Blüten schenken läßt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,

das kommt dem Kind nicht in den Sinn.

Es löst sie leise aus den Haaren,

drin sie so gern gefangen waren,

und hält den lieben jungen Jahren

nach neuen seine Hände hin.

 

Saturn Moons Mimas and Pandora
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Raumschwindelgefühl
Christian Morgenstern

Euch engen Berge ein –
Mir zeigt ihr scharfer Saum
Nur um so grausiger
Den grenzenlosen Raum.
Wie einer Schleuder Kelch
Durch flugbereiten Stein,
So weiht mich das Geschoß
der befreiten Eichel ein.

 

Saturn Moon Janus
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Wem Gott will rechte Gunst erweisen
Joseph von Eichendorff

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld.

(…)

Den lieben Gott laß’ ich nun walten,

Im Bächlein auch ein Hündchen bellt,

Und für unser frohes Geldscheinfalten

Hat er uns dieses Sofa hingestellt.

 

Saturn Moons Pia and Modest
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via: We Waste Time.

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Neil Young: «… with a supermoon in my eye …»

16 Nov

«Supermoon» by Andreas Baier
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I was lyin’ in a burnt out basement

With a supermoon in my eye

I was hopin’ for a replacement

When the sun burst through the sky

There was a band playin’ in my head

And I felt like getting high

Thinkin’ about what a friend had said, I was hopin’ it was a lie

Thinkin’ about what a friend had said, I was hopin’ it was a lie

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Read more: After The Gold Rush
Glas eye manufactured by: Achim Hellbach

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O Holy Stones!

6 Nov

Photo by our staff-photographer Andreas Baier
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O holy Stones, so strong and sweet:
Give me the strength as you were meat.
As you were power, seed and justice,
As you were fortune, faith and Pastis.
As you were gleaming in my soul,
As you were joining fish and bowl.
As you were secret, key and my account,
As you were you that I once found.
As you were hope and my solution,
As you were thoughtful brain pollution:
So sharp, so tough, so you, you, you:
O holy Stones – my faith in you!

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Stefan Sagmeister: «The Happy Show» im «Museum Angewandte Kunst Frankfurt»

23 May

Cover der digitalen Bilderfibel zur Ausstellung
von Stefan Sagmeister «The Happy Show»
im Museum Angewandte Kunst Frankfurt.

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Der in den USA lebende Superstar des Grafikdesigns Stefan Sagmeister zeigt in «The Happy Show» die Resultate seiner zehn Jahre andauernden Untersuchung des Glücks. Nach Stationen in Nordamerika, Paris und Wien ist seine Erfolgsshow nun zum ersten und einzigen Mal in Deutschland zu sehen: vom 23. April bis 25. September 2016 im «Museum Angewandte Kunst» in Frankfurt am Main. Und wer hat die ganze Nummer kuratiert? Klar, Peter Zizka natürlich. Wer denn sonst?

Die komplette Bildstrecke unseres Redaktionsfotografen Andreas Baier über die Eröffnungsfeierlichkeiten zu «The Happy Show» kann hier eingesehen werden.

Stefan Sagmeister signiert ein Portrait von sich, das ihn zappaesk
auf einer Toilette sitzend zeigt – und zudem im
Süddeutschezeitung Magazin publiziert wurde.

Stefan Sagmeister, von menschlichen und
visuellen Glücklichmachern umgeben.

Was macht uns glücklich? Kann man das Glücklichsein trainieren? Stefan Sagmeister, der sein New Yorker Studio alle sieben Jahre für eine Auszeit schließt, hat sich auf eine persönliche Suche nach dem Glück gemacht und sich dabei verschiedenen Selbstversuchen unterworfen, um die effektivste Methode zur Steigerung des individuellen Glücksempfindens herauszufinden: Er hat Meditation, Konzentrations- und Entspannungstechniken ausprobiert, sich einer kognitiven Verhaltenstherapie unterzogen und stimmungsaufhellende Pharmazeutika konsumiert. Die Ergebnisse dieser Experimente ergänzt er um sozialwissenschaftliche Daten der Psychologen Daniel Gilbert, Steven Pinker und Jonathan Haidt, des Anthropologen Donald Symons sowie bedeutender Historiker – und setzt sie so in einen größeren Kontext.

Stefan Sagmeister, von menschlichen und
visuellen Glücklichmachern umgeben (II).

Stefan Sagmeister verarbeitet seine Forschungen rund
ums Glück zu hochgradig emotionalen Infografiken.

Stefan Sagmeister verarbeitet seine Forschungen rund ums Glück zu hochgradig emotionalen Infografiken, faszinierenden Schlagzeilen, Drucken, amüsant-lehrreichen Videos, Filmen, Installationen sowie Skulpturen und lässt die Besucherinnen und Besucher von «The Happy Show» so in seine Gedankenwelt eintauchen. Vor plakativem Schwarz-Gelb fluten seine Arbeiten auf über 1.000 Quadratmetern eine ganze Etage des Museum Angewandte Kunst, breiten sich zusätzlich in den Fahrstühlen, Aufgängen und Funktionsräumen des Hauses aus:

Das raumübergreifende und -bestimmende «Sagmeister-Gelb».

Probably the only graphic designer with a proper groupie factor.

Die Ausstellung «The Happy Show» wurde vom «Institute of Contemporary Art der University of Pennsylvania» organisiert und von der ehemaligen ICA-Direktorin Claudia Gould, derzeit Helen Goldsmith Menschel Director, «The Jewish Museum», New York, kuratiert. Die überaus gefeierte Ausstellung wird nach Stationen in Nordamerika, Paris und aktuell im «MAK Wien» ab April 2016 im Frankfurter «Museum Angewandte Kunst» – wie bereits erwähnt – von Peter Zizka kuratiert.

Stefan Sagmeister, portrayed by Andreas Baier.

 

Website Sagmeister & Walsh | The Happy Show.
Website Museum Angewandte Kunst Frankfurt.
via Nerdcore

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National Geographic: «Andreas Baier – Die Gesellschaft vom Hinterhaus»

15 Jul

Andreas Baier: «A Child Will Be Born!»
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Unter 8586 Einsendungen wählte National Geographic für das Thema «Mother & Child» 32 Aufnahmen für diese Bildstrecke aus. Eine davon ist eine Photographie aus dem Bilderzyklus «Die Gesellschaft vom Hinterhaus» unseres Redaktionsfotografen.

His comment: «Another photograph from my long-term project ‹The Backyard’s Society›. It illustrates impressively that males simply need a little extra time until they get used to the idea of becoming a father. If only females would get that point much less relationships would split before the child was even born. I am seriously convinced about that point.»

via YourShot Andreas Baier

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Croissants D’Amour: «Je suis un poème»

3 Aug

«Croissants D’Amour» – flashlight painting by Andreas Baier
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Je suis un poème parce que je t’aime.
La lune est ma tribune, la lagune bleue
et je veux te dire que tu es mon plaisir.
Tu es la crème sur ma glace,
le système de mon future en masse,
le foie gras, voilà, les brunes
dans mon cendrier à Montparnasse,
les allées comme les Champs-Élysées
qui sont les traces de mes sentiments
et les pigments sur ma peinture de toi.

Tu es la place dans mon cœur et je suis sûr
que l’odeur de ta nature est la cure parfaite pour moi.
Ton intellect est direct comme celui d’un roi
mais trois fois plus. Ce soir je prends le bus
pour voir ta lumière pour la première fois.

Tu es le miroir de Juan Miró, un château de la Loire,
mon gâteau du soleil et très mignone, mon appareil
de téléphone qui me réveille et la Sorbonne dans ma tête.
Ce soir je prends une bicyclette
pour voir ta lumière pour la première fois.

Je crois que les mois d’été sont préparés
pour les jouir devant les cafés
des Grandes Halles de Paris
comme Jacques Tati ou Braque, compris?
Je suis un poème parce que je t’aime.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Dictaphone

7 Feb

«Betty Noir» – from the series
«Typeface Paintings» by Andreas Baier
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You are the sound of my spring, the rain drops of my soul that make me sing, that I daily count, that make me swing, also the cream that tops my cake which stops the break of my internal hound, the words that are lifting my mind, the screw of my heart which makes me blind, the grapes, the fruits that I peel, the steel that gives me the strength like platinum cards over the length of the whole nine yards. You are the flower at the river and the cleaning power of my liver. You are the wind that blows through my hair, that I really need, so I feel the heat from my toe up to my collarbone

because you are my dictaphone.

You are my light and my mission, my obsession and passion, my fashion, my sight at the end of the tunnel. Each channel of my television presents me your landing on the moon. You are the tune that I daily play, the spoon that prevents me from starving, that makes me stay, sway, that makes me pray to silver and gold that I hold in my hand on the way to our promised land. You are the band of my heart, my friend and so smart, I blend you with art to upgrade the trend of the mentioned at last, my emotional pension and fast that I cast which hopefully lasts forever and I will never forget. I am blowing the horn to form the tone

because you are my dictaphone.

You are the rain in my dreams, my train in Spain, and it seems this claim beams us up to foreign planets where we bleach the past. You’re the one who refreshes the parts others cannot reach. The planets’ mothers will teach us all about the hook, the look and the book of rhyme and love in which we fly, so this is the time when doves will cry. You are the cook who cooks my soul, the book which books the bowl we’re swimming in so bright and clear – how I wish, how I wish you were here. You are my pancake; my short bred that give me the power like a landlord under the shower. I am blowing the horn to form the tone

because you are my dictaphone.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Eine Überlegung zu vorgerückter Stunde: «Die Laufmasche ist der Bär des weiblichen Intellektes auf seinem Weg nach oben»

26 Dec

Foto von Andreas Baier
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Weil es so schön ist, gleich nochmal: «Die Laufmasche ist der Bär des weiblichen Intellektes auf seinem Weg nach oben». Oh, welch’ vollkommen erscheinende Beklopptheit doch diesem Satze innewohnt. Einerseits. Andererseits klingt es auch irgendwie einleuchtend. Paradox, nicht?

Eine Alternative: «Der weibliche Intellekt ist die Laufmasche des oberen Bären auf seinem Weg». Fragt sich nur: Auf welchem Weg? Und wohin führt er? In ein Brillenfachgeschäft? Oder gar in die Konsequenzen des bösen Klimawandels? Wer will das so genau wissen?

Wir hätten da allerdings noch «Der Intellekt des weiblichen Bären ist die Laufmasche des Weges nach oben» im heutigen Sinnangebot.

Allerdings, so fürchten wir, führt das alles zu nichts. Greifen wir zu einem Kniff, den schon Sokrates für sich zu nutzen wußte: Ersetzen wir also den Begriff Laufmasche durch Schirlingsbecher, quatsch, das Wort Fahrkartenautomat sowie das Adjektiv weiblich durch werblich. Und siehe da: «Der Fahrkartenautomat ist der Bär des werblichen Geschlechts auf seinem Weg nach oben». Na bitte, es geht doch.

Wohingegen die Aussage «Der werbliche Intellekt ist der Fahrkartenautomat des oberen Bären auf seinem Weg» unter logischen Gesichtspunkten zunächst noch etwas gewagt wirkt, jedoch ihr volles Aroma genau dann entfaltet, wenn auch hier einige Veränderungen und Umstellungen vorgenommen werden, die in letzter Konsequenz in die verbalisierte Überlegung «Es ist immer das Wesentliche, das dem Sinn das Sein verleiht» münden. Wir lernen: Dem Grunde nach ist es gar nicht soo schwer, sich gewählt und verständlich zu artikulieren. Auch nicht zu vorgerückter Stunde. Man muß es nur ganz stark wollen.

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Religiöses Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Traducir: «La magia de las estrellas en el cielo y la luna que llenan la noche de luz, como quisiera estos ahorita contigo aquí para disfrutar!»

13 Oct

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Digital Painting by Andreas Baier

Die Magie der Sterne im Himmel und die des Mondes, welche die Nacht mit ihrem Licht erfüllen: Ich wünsche mir, daß ich sie jetzt mit Dir hier genießen könnte!

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Religiöses Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Ernst Haas: «The Master of Visual Genesis»

6 Oct

June 1968: «Cars outside an entrance way
seen through a windscreen at nightime»

New Mexico 1969: «Albuquerque»

1980: «Pedestrians crossing a New York
street in winter time cast long shadows»

Short after his own death on September 12, 1986, Ernst Haas decided in a dramatic step to reopen his eyes in order to leave one last message, which seemed to be so much important to him: «Every one of us wants to take beautiful, striking, extraordinary pictures. Every one of us is struggling with his own style. Changes don’t come purely by will power alone, but they never come by being satisfied. Let us be more critical with each other: it will bring us closer. Let us find a new common denominator in the struggle, not to follow our own standards of invention. Don’t cover—discover!» He then closed his eyes again – and that was it.

Website: Ernst Haas.

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Religious topic. Therefore comments off.
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Tatendrangprogramm – Seit 23 Jahren

3 Oct

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Andreas Baier: «Banana Armada»

Alle brechen ihren Weg mit eiserner Stange; sie sprechen vom Beleg des Wartens ohne Überschwang mit heiserer Wange; vom Steg, von dem er im Wahn sprang mit heißer Zahnspange: Es geht schon lange ums Tatendrangprogramme, gezeugt vom Sturme und vom Drange: So zwange er sich den Bratenhang entlange – ins Tal; weil sein Tatendrangprogramme es ihm befahl. Schal des langen Wartens der Kämpfer: Oblaten wrang van Damme: ein religiöser Dämpfer ohne Markendrangbelang. In Interlaken rang ein mit sich und nach Luft, sang ein im Einklang mit sich und dem Duft der puren Naturen ein Kamm: «Nur die Harten fang’ das Lamm!» – auf vollen Touren seine Singsangwange, supported by and durch, na klar, sein Tatendrangprogramme, das dem Lurch den Weg aufzeigt – und sich anschließend verneigt.

Es geigt eines Gugelhupfstoßers Krapfen bleich, es erklang ein großer Zapfenstreich im schneeweißreichen Reich, durch das wir stapfen und vorstehend Genanntes mapfen beziehungsweise leise mampfen, unter Gähnen mit unseren Zähnen langsam zerstampfen wir die Torten; mit anderen Worten sei nach Belieben der Terminus «Großer Zapfenstreich» mit «Harkenklang mit Drang» beschrieben. Ist dieses Tatendrangprogramm durchtrieben? Warum erklang das Milkana-Quarken klamm? Hat Silvana Koch-Mehrin doch noch abgeschrieben? Ist es von Belang? Und das Tatendrangprogramm in Vietnam? Ist es nicht wie Parkendrang in Hamm? Oder wie ein Lakenfang geschreddert, in dem sich im Traum ein Baumstamm im Schlamm verheddert? Warum wettert Wickert weiter wilde wedelnd? Wirkt das milde Tatendrangprogramm von heiter bis veredelnd?

Materialien zum erweiterten Wiedervereinigungsdiskurs.
Bildnachweis: Banana Armada.

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Reisgesicht

4 Jul

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So schlafend schön am Frühstückstische
Begieße ich Dein Reisgesicht.
Ein Teller als bequeme Pritsche:
Ketchup sei Dein Gleichgewicht.

Unter Deiner zarten Omelettedecke
Schläft’s sich feiner als im Garten.
Doch wart’ bis ich die Zähne blecke,
Dann hast Du leider schlechte Karten.

Was ist, wenn ich Dich Bärchen wecke?
Im Angesicht dies’ Schweißgedicht’
Bringe ich Dich um die Ecke –
Und genieße dann Dein Reisgesicht.

Beim Essen heißt es «Fleiß ist Pflicht»:
Wie früher in der Komm-Nett-Ecke.
So verzehre ich Dein Reisgesicht
Mitsamt der zarten Omelettedecke.

Später dann beim Konfi-Meeting:
In meinen Magenwänden
Kriechst Du hoch zum «Second-Eating»:
Willst die Story doch noch wenden.

Du rülpst und röhrst und sagst nur: «Knut!»
Und sprichst genervt vom Klimawandel.
Doch ich weiß, was Dir gut tut –
So akzeptierst Du meinen Handel:

Kälte ist der Menschheit Feind,
Es muß heißen: «Heiß in Sicht!»
Kein Frieren, Hungern – niemand weint:
Nicht mal Du, mein Reisgesicht.

Alles fließt, ist in Bewegung,
Alles kaut – und auch verdaut.
«Klimawandel» heißt «Erregung»
für den, der an den Nägeln kaut.

Beim Knabbern heißt es «Fleiß ist Pflicht»:
Wie früher in der Komm-Nett-Ecke.
So erschlabber’ ich Dein Reisgesicht
Mitsamt der zarten Omelettedecke.

Doch warum ist man auf Eis erpicht?
Schmeckt es hehr? So sag’ ich: «Grüß es!»
Und zu Dir, mein sweetes Reisgesicht:
«Träum was Süßes!»

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Let The Sun Shine In!

4 Jun

So laßet uns nehmen ein Bad in feiner Sonne,
Denn niemand weiß, wie lange es noch währt.
Es steht gefüllt auch eine Regentonne,
Die rege sich und stetiglich vermehrt.

Nun machet und sorget, daß der Schwur er mag gelingen.
Draußen am Horne zwitschert schon das Wetter.
Freudvoll gefüllte Brüste, sie singen und sie schwingen:
«Just let’s make the things only better!»

Es ist ein Beben und Raufen, ein Springen und Wandern,
Jeder Schritt und jedes Atmen ist Gewinn.
Von Lautern bis nach Flandern:
«Let the sun shine in!»

Gestern noch ermattet sowie ergraut geplättet:
«Sieh! Die Sonne! Da! Spendet sie von Dauer nun das Licht?
Hat sie nachhaltig uns nun gerettet?
»
We should simply make it better: our Wetterbericht…

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Bruder H. und Schwester G.

26 May

Kinderchor:
(passend zur bekannten Volksweise)
Hallo, Ihr Lieben, nun ist es Märchenzeit,
Heut‘ gibt es Kuchen und ein wenig Streit.
Den Hänsel und die Gretel hört Ihr gleich rap-end,
Freut Euch des Lebens, es gibt ein Happy-End.

Märchenonkel:
Na, Bruder H. und Schwester G., alles klar, alles O.K.?

Bruder H. + Schwester G.:
Klar, Onkel H.

Märchenonkel:
Ist es wahr, was Euch geschah?

Schwester G.:
Es war wahr, Onkel H., als es klar war, daß die Hexe gar war, heiß wie Lava war der Ofen, in den ich sie steckte, sie jäh in ihm verreckte, das war das was ich bezweckte, sie mit der Leichtigkeit von WASA niederstreckte.

Bruder H.:
Schwester G. ich entdeckte den Trick, den Dreh, mit dem ich sie krass neckte, erschreckte, eine Knochenkollekte ich ancheckte, träge Knochensplitter durch ihre Gitterstäbe steckte, reckte, die Frist, mich zu kochen, so um Wochen streckte, das schmeckte der Hexe wahrlich nicht…

Schwester G.:
So löschte ich ihr Licht mit diesem Gedicht:
Walle, walle, Manche Schwade,
daß zum Feuerbade Knochen knistern
und Benzin im freien Falle
möge fließen aus Kanistern.

Kinderchor:
Hänsel und Gretel, die hatten ein Problem:
Und beide fanden das wirklich nicht bequem.
Die Hexe wollt‘ ihn mästen, sie stand auf Hänsel-Klein.
Doch vor den Gästen wollt‘ er kein Schnitzel sein.

Märchenonkel:
Meinen Flow habt Ihr gehört.
Doch hat mich Eurer sehr betört!

Bruder H.:
Verstört, betrübt hab‘ ich den Groove geübt. Der Feind saß uns im Nacken, ich lernte die Worte in Reime zu verpacken. Es war ein Muß diese Nuß zu knacken. Im Knast war diese Hast meine Last.

Schwester G.:
Ham‘ Reime geschrieben und Reime verpraßt, die wir zuvor erprobten. Nach Belieben andere verfaßt, mit Leukoplast verleimt, die wir lobten, innerlich in unsren Herzen tobten, das hat uns vereint.

Bruder H.:
Es scheint, daß beim Schwitzen, Zeitabsitzen, Silben wie Diamanten aufblitzen, die geschüttelt und gerührt konstantengleich und edel stetig durch den Schädel flitzen.

Märchenonkel:
So lerntet Ihr das Bleistiftspitzen.

Bruder H. + Schwester G.:
Sie haben uns geführt, den Weg ins Licht gewiesen!

Märchenonkel:
Ja, das ist bewiesen!

Schwester G.:
Einen guten Rap kannst Du nicht kaufen oder leasen, laß‘ den Flow nur laufen, in Flächen fließen, gleich den Bächen bunter Alpenwiesen…

Märchenonkel:
Mir will scheinen, im Reimen seid Ihr Riesen!

Kinderchor:
Hänsel und Gretel, sie dichten seitdem nur,
Ob in der Wanne oder in Waldes Flur.
Erst war’n sie ganz unten, dann kamen sie groß raus,
Was soll’n wir sagen, jetzt ist die Story aus.

Märchenonkel:
Und sie gehen froh nach Haus‘.

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Winnetou und Old Shatterhand

9 May

Durch die Steppe der Prärie ritt Il Tschi und stolz auf seinem Rücken Winnetou – auf dem Weg zum Blumenpflücken. Er hatte Schwierigkeiten, sich zu bücken, doch tat er dies aus freien Stücken, er wollte seine Squaw beglücken. Nur wußte er nicht wie, denn Ribanna stand auf Ikebana und diese Kunst verstand er nie. So lieh er sich die Hand von Meister Schmetter, schon netter er das Sträußchen band beziehungsweise steckte. Doch erweckte das nicht mehr die Schöne, sie war bereits im Jenseits – im Reiche Manitus. So verzichtete er auf seine Söhne, bedichtete zum Ausgleich diese Töne. Als letzter Gruß kommt hier der Steppenblues…

Dadidadidadi…

Heiße Apachen spielten «Weiße klatschen». Ich schwöre: Generell war’n im Westen sie die besten Friseure: Halb rasant, charmant, halb grausend, ohne Pardon aufbrausend, im Salon «Scalp 2000» ging alles schnell. Noch immer höre ich die Chöre der Bleichgesichttenöre, die gleich einer Röhre sangen: «Mit gehangen, mit gefangen». Das war’n die Lieder, die immer wieder erklangen: Sie durchdrangen Euer Mark stark. Karg der Steppenpark, in dem all dies geschah – und hier die Melodie, die sich so lang in der Prärie verbarg…

Dadidadidadi…

Von großem Nutzen war dem Schwerenöter mit dem Bärentöter der Henry-Stutzen, im Dutzend ging er damit Schurken putzen, doch ward er röter als vorgesehen: Seine Rose N-Tscho-Tschi wollte ihre Wehen, eine Strampelhose nähen. Das mag verstehen wer will. Leider stand vor Schmerz ihr Herz bald still. Das war der Brauch, das war’n die Pleiten, so pfiff der Geist von N-Tscho-Tschi ihr Lieblingsriff über die Weiten der Prärie…

Dadidadidadi…

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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Enjoy The Slowness…

27 Jan

So kalbt das Eis, bricht und stürzt
Von Dächern und Zinnen:
Draußen ist kalt –
Und drinnen ist drinnen.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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A Way To Success In Winter’s Time

21 Dec

mono-teapot «ellipse», designed by Tassilo von Grolman

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When winter’s hazy moments of care and hood
Let us walk fairly and squarely barefoot.
When riders on the storm are not only good
But more than just perfect – it’s understood.
When milky and gleaming and shiny snow flakes,
Combined with luck – let us grow cakes.
When years have come with truthful ends,
You’re drinking tea with your best friends:

The bravest of all, of harvest and moon, and also these men
Have thickened the boom. They now know they can
Be the great part – they wanted to be for ages!
The tea’s best secret is turning its leaves into pages
On which, as it seems, brooms have no places.
But drinking the tea to support all the races
Enlightens the spirits of masterminds’ spaces
In order to stretch their well-deserved wages.

Oh tea, you and your tree, you’ve got to be native:
A necessity to keep me creative, to keep me alive,
To bounding the sheep to their state to be stative,
To reap Meryl Streep – and call her my wife.
Oh tea, where the bell, shall this all end?
I’m already sent to your promised land.
Do you understand? Understand without stitches?
‘Cause «Fortune» ‘s the mother of concrete bridges.

***

Spontaneously written by our copywriter-in-chief Hamlet Hamster himself after enjoying to have watched the great teapot’s design by no one less than Tassilo von Grolman for hours – and also observing its candlelight that was waving for the same amount of time softly, gently and smoothly in the wind; a wind which was digging its small and mostly fragile way through a so-called closed window.

The magic teapot «ellipse» manufactured by mono and designed by Tassilo von Grolman can be purchased here. It makes you feel, as just proven, highly creative, turns any Christmas party into a very special event and separates – most importantly – the best from the good. So, all you need to do is to decide which sort of quality you might like to see represented by yourself.

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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Der Nußknacker

16 Dec

Click to enlarge crackerly

*

Seht, die erste Kerze glimmt und brennt,
Es riecht nach Zimt, es ist Advent.
Überschwemmt wird nun die Welt mit Plätzchen
Und mit Kuchen. Eure bunten Lätzchen
Sollt Ihr deshalb suchen. Ihr könnt riechen, wie es duftet,
Ihr könnt hören, wie der Knacker im Kerzenscheingeflacker wacker schuftet.
Mund auf, Nuß rein und Mund dann wieder zu,
So spaltet er die Nuß im Nu.

Wir knacken die Nuß zur Weihnachtszeit,
Wir backen so gern zur Weihnachtszeit.
Knacke, knacke Nüsse knacken,
Backe, backe Kuchen backen
Und dann haben wir entdeckt,
Daß es richtig schmeckt.

Mama ist emsig wie die Bine und versenkt – 1,2,3 –
Kuchenbrei samt Nüsselein in ihrer Rührmaschine.
Sie waltet und schaltet wie sie will,
Auf Stufe 10 steht nichts mehr still.
Die Nüsse könnt Ihr schwimmen seh’n
Und wie sie ihre Kreise dreh’n.
Sie fühl’n sich fein und rein
Und machen ihren Taucherschein.
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Nuß, hier darf ich’s sein!

Wir knacken die Nuß zur Weihnachtszeit,
Wir backen so gern zur Weihnachtszeit.
Knacke, knacke Nüsse knacken,
Backe, backe Kuchen backen
Und dann haben wir entdeckt,
Daß es richtig schmeckt.

Das ist das, was viele Nüsse reizt,
Doch nun wird ihnen eingeheizt
Und zwar enorm: Sie werden weich gebettet,
Wer hätte das gewettet, in einer großen Kuchenform,
Die gut und gründlich eingefettet.
Das Tor zum Ofen steht weit offen,
Jetzt heißt es beten und auch hoffen,
Daß der Kuchen mag gelingen,
Denn schließlich will man ihn danach verschlingen.

Wir knacken die Nuß zur Weihnachtszeit,
Wir backen so gern zur Weihnachtszeit.
Knacke, knacke Nüsse knacken,
Backe, backe Kuchen backen
Und dann haben wir entdeckt,
Daß es richtig schmeckt.

Den Raum erfüllen zarte Lieder,
Omi schnürt nochmal ihr Mieder,
Die Kinder recken ihre Glieder
Und setzen sich bei Tische nieder.
Er ist gedeckt und alles leuchtet,
Des Knackers Augen sind befeuchtet.
Vor Rührung kullert eine Träne,
Gut geputzt sind seine Zähne.
Die Pläne für den Tag sind längst beschlossen:
Der Kuchen wird zerteilt und sodann genossen.

Wir knacken die Nuß zur Weihnachtszeit,
Wir backen so gern zur Weihnachtszeit.
Knacke, knacke Nüsse knacken,
Backe, backe Kuchen backen
Und dann haben wir entdeckt,
Daß es richtig schmeckt.

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Das wunderschöne Stück Der Nußknacker mit der einzigartigen Stimme von Hans Paetsch und der musikalischen Komposition von Pjotr Iljitsch Tschaikowski kann man sich hier anhören und bei Bedarf auch downloaden.

Foto von Raul654.

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Buchwald Juwelen: «Weihnachtszeit, oh Zukunftslicht!»

13 Dec

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Weihnachtszeit, oh Zukunftslicht!
Bist Du bereit für ein Gedicht?
Bist Du bereit, mir Dein Gesicht
Zu zeigen? Im Gold- und Platinreigen?
Perlen, Ketten, die am Faden schweigen,
Sich sehnsuchtsvoll gen Himmel neigen,
Freudvoll sich am Halse reiben –
Sich Baum samt Kuchen, stramm in Scheiben,
Bedeutungsvoll nun einverleiben –
Ja, dies will ich niederschreiben:
Auf schneebetupfte Zimmerscheiben!
Denn dahinter, tief im Winter,
Sitzt gewärmt ein Weibchen,
Geistig leicht entfernt, denn glitzernd
Auf dem Laibchen ist das zu sehen,
Wovon sie schwärmt. Wir drehen
An den Knöpfchen: Rubin, Smaragd,
Und Diamanten – das Köpfchen
Ist entschlackt und wippt im Takt:
Musik! Musik! – Der Weihnachtspakt
Beschwingt geschlossen. Oh, wie es singt
Und schallt bei einem Weinchen,
Es tanzen alle Buchwald-Steinchen:
Tango, Foxtrott und auch Twist!
Das ist schmucke Weihnachtslist
Mit Sachverstand – und wie sie jeder kennt:
Ebenfalls bekannt als Happy End!

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Hier geht es zu Buchwald.

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