Animation by Henry Edmonds, with music by Robert Clouth.
via: MakeMeFries
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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Tags: art, Henry Edmonds, Kunst, Robert Clouth
Animation by Henry Edmonds, with music by Robert Clouth.
via: MakeMeFries
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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Tags: art, Henry Edmonds, Kunst, Robert Clouth
Website Olaf Martens
via: Filth Flarn Filth
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Tags: art, Fashion, Fotografie, Kunst, New York City, Olaf Martens, photography, underground
Already infected? Here you can find out how the Abacus works.
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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Tags: Abacus, mathematics, Mathematik, Mayan Multiplication
It is always good to know that self-regulating and self-referring regulations are not only a speciality of German bureaucrats. And by the Milky Way: «How would people know who to call to report a missing notice, if the phone number is on the notice itself?»
via: The Agitator
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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Tags: Advertising, funny, humor, humour, Miami, public announcements, Werbung
Eine unkonventionelle Zensurmethode der Weight Watchers? –
Die Antwort finden Sie in diesem Artikel.
In letzter Zeit wird dank vorbildlich amerikanischer Bemühungen wieder verstärkt und verschärft von Zensur oder auch Censorship – vor allem im bösen und weltweit zugänglichen Internet – gesprochen. Dies wird besonders gerne von vermeintlich Betroffenen getan. Meerschweinchenreport gehört vielleicht dazu. Vielleicht aber auch nicht.
Daß an der Geschichte grundsätzlich was dran ist, haben wir bereits hier ausgeführt. Allerdings neigen sehr viele der ins Fadenkreuz der medialen Inhaltslieferanten Geratenen dazu, in einer Zensur a priori etwas Schlechtes oder gar Negatives zu sehen; und das alles nur, weil in der Vergangenheit oftmals von schlecht ausgebildeten Potentaten viel Schindluder mit diesem dem Grunde nach recht nützlichen Machtinstrument getrieben wurde.
Das muß aber nicht sein. Meerschweinchenreport möchte Verständnis für die Ängste, Sorgen und Nöte von Politikern und Wirtschaftsbossen erwecken, die ja auch alle irgendwie auf diese Welt gekommen sind, ohne daß man sie vorher gefragt hat, ob sie überhaupt wollen.
Unseres Erachtens ist es dieser Grundschmerz, wie Sigmund Freud und davor Wilhelm Tell es einst formulierten, der nicht eben wenige Zeitgenossen peu à peu in den Wahnsinn trieb und treibt. Eines der Ausgleichsventile, die sich die Natur für dermaßen per se geschundene Seelen ausgedacht hat, hört auf das schicke Gebot «Zensiere Deinen Nächsten auf Teufel komm raus!» Voilà!
Dieses Gebot läßt sich auf unterschiedliche Art und Weise beachten. Eine, und höchstwahrscheinlich die einzig feine, ist die auf Gegenseitigkeit, sprich: manus manum lavat, zu deutsch: «Ein Mund wäscht den anderen». Widmen wir uns zunächst dem diesen Artikel vorstehenden Eingangsbild: Sowohl die weibliche Person als auch der Wellensittich zensieren sich im gegenseitigen Einverständnis. Der Kopf des Wellensittichs steckt unzweideutig im Mund des Mädchens, womit der kleine Piepmatz weder etwas sagen noch etwas sehen kann. Bei dem Mädchen verhält es sich nur wenig anders: Auch sie kann, weil Wellensittich im Mund, nicht sprechen – und zieht nun mit dem Vogel gleich, indem sie ihre Augen freiwillig geschlossen hält. Insbesondere hier wird der Aspekt der Gegenseitigkeit transparent und kommt voll zum Tragen. Von vielen Naturschützern als «Tierschutz aktiv» mißinterpretiert, wäre es wesentlich verständlicher, würden sich die Weight Watchers für diesen bereits fahrenden Zug begeistern – und aufspringen; erscheint doch gerade bei der hier gegenständlichen Zensurmethode eine Nahrungsaufnahme im herkömmlichen Sinne durch den ungebratenen Zustand des Tieres erheblich erschwert. Aber das sind alles nur ungelegte Eier, denn das Hauptthema lautet: Zensur als Liebeserklärung – beziehungsweise: «Ist Zensur eine Liebeserklärung?»
Bei nachfolgender Wiedergabe eines ähnlich erscheinenden Zensursachverhaltes verhält es sich jedoch ein wenig anders: Hier handelt es sich einerseits um Martin Heidegger beim Brotbacken, andererseits jedoch um einen von einer in der Schweiz ansäßigen Uhrenmanufaktur erbauten Essensausgabeautomaten, der insbesondere in den 1950er bis tief in die 1960er Jahre hinein in Frankreich die Arbeiter in der Automobilfabrikation essenstechnisch mit dem Nötigsten versorgte. Ist hier ebenfalls von Zensur im eigentlichen Sinne zu sprechen? Der seltsame «Philosoph» Martin Heidegger zog es vor, sich in solchen heikeln Fragen stets zu einem klaren ja zu bekennen, wir meinen jedoch kurzundknapp: nein.
Martin Heidegger beim Brotbacken? –
Die Antwort steht in diesem Artikel.
Photo by Robert Doisneau
Versuchsergebnis: Fraglos fappierend ist, daß beide Bilder formal sehr viel miteinander gemein haben, obwohl sie inhaltlich zwei völlig unterschiedliche Standpunkte zu zwei völlig unterschiedlichen Themen einnehmen. So lernen wir, daß Zensur für einige wenige vielleicht eine Liebeserklärung im uneigentlichen Sinne sein mag, ihre Hauptaufgabe jedoch darin begründet liegt, eklatante Mißstände in unserer Gesellschaft zu ergründen und für jedermann transparent zu machen. Das ist zweifellos die unschlagbare Stärke einer jeden gutgemachten Zensur. Begegnen wir ihr also mit dem gebotenen Respekt.
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Tags: art, censorship, Kunst, Martin Heidegger, Philosophie, philosophy, Satire, Siegmund Freud, Weight Watchers, Wilhelm Tell, Zensur
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Werbung und ihre assoziative Glaubwürdigkeit sind meistens zwei Paar Schuhe, die selten genug den Eindruck erwecken, als seien sie in ein und derselben Werkstatt gefertigt worden. Während obige Anzeige ja noch mit «Hey, das ist ja gar kein richtiger Fußballplatz; also bloß weg hier!» die plötzlich überkommende Reiselust der drei Fußballprofis erklärt, sieht es mit nachfolgend abgebildetem Printmotiv schon um einiges problematischer aus: Ein flüchtiger Blick auf das Inserat – und die meisten Blicke auf Anzeigen geschehen nur flüchtig beim Weiterblättern – ermöglicht die Annahme, daß die Dame auf der verrosteten Motorhaube des verkehrsun- aber wohl immer noch weltalltüchtigen Fahrzeugs in einem schicken Designerrollstuhl sitzt. Die Louis-Vuitton-Tasche wird assoziativ zum Wheelchairwheel. Sehnt sich deshalb die ehemals erste Frau im Weltraum nach der Schwerelosigkeit im Universum? Außerdem ist es schlicht unglaubwürdig, sich mit einer Mode-Label-Reisetasche Richtung Mond aufzumachen.
Unser gut gemeinter Ratschlag an Ogilvy & Mather pour la prochaine fois: Präsentationspappen sorgfältig knicken – und nochmals von vorne anfangen. Das einzig Positive an der Kampagne: die herausragende Fotografie von Annie Leibovitz.
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Sensibles Thema. Deshalb keine Kommentarmöglichkeit.
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Tags: Advertising, Annie Leibovitz, Diego Maradona, Football, Fußball, Jules Verne, Louis Vuitton, Ogilvy & Mather, Pélé, Reise zum Mond, Soccer, Stephen Hawkins, Werbung, Zinedine Zidane
War am 18. Januar im Geiste geschwärzt: Meerschweinchenreport
Ziemlich viele Websites, Blogger und Freunde der offenen Kommunikation protestieren in der Version Blacked Out Until January, the 24th of 2012, also bis zum 24. Januar diesen Jahres, gegen ein seltsames U.S. Gesetz, daß die Rede- und Meinungsfreiheit im Internet massiv bedroht. Deshalb: Stopt «Internet Piracy Act (SOPA) and the Protect IP Act (PIPA)». Klicken Sie bitte unten das hübsche Digitalformular an (oder hier), schreiben Sie etwas Nettes hinein: vorzugsweise Ihre Emailadresse – und ab geht die Post über den Atlantik.
Ach ja: Wie soll das Gesetz genau funktionieren? Nun, es soll den großen Mediengiganten das exklusive Recht einräumen, darüber zu bestimmen, wie, wann, zu welchem Zeitpunkt, und an welchem Ort im Netz über Produkte der Medienindustrie gesprochen und geschrieben werden darf. Hihi…
Ach ja, und nochwas: Wir lehnen uns hier nicht gegen eine bereits fest im Sattel sitzende NSDAP auf. Sich an dieser Aktion zu beteiligen, ist somit mit keinerlei ernsten Risiken und Nebenwirkungen verbunden. So seyen ebenfalls die Hasenfüße unter uns herzlichst eingeladen und aufgefordert, sich im ureigenen Sinne und Interesse an dieser mehr als wichtigen Protestaktion zu beteiligen.
Frage an Dr. Hamster: «Ich gehöre aber zu dem Personenkreis, der grundsätzlich nie eine Meinung zu irgendwas entwickelt – und schon gar nicht darüber redet. Dann brauche ich mich doch nicht zu beteiligen, oder?» Hm. Aber Sie werden doch bestimmt mal was an Ihrem Urlaubshotelzimmer zu bemängeln haben; und wenn Sie Ihre Reise über ein Touristikunternehmen gebucht haben, das zufälligerweise zu einem Medienkonzern gehört, so bekommt dieses Kraft des neuen geplanten Gesetzes die Möglichkeit, Ihre komplette Website zu löschen – und zwar ohne Gerichtsverfahren. Und wenn wir erst mal soweit sind, dann steht auch bald die nächste NSDAP vor der Tür. Und das wollen Sie doch wohl nicht, oder?
Für Nicht-US-Bürger gibt es die Möglichkeit, hier eine Petition zu unterschreiben.
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Many websites are blacked out today to protest proposed U.S. legislation that threatens internet freedom: the Stop Internet Piracy Act (SOPA) and the Protect IP Act (PIPA). From personal blogs to giants like WordPress and Wikipedia, sites all over the web — including this one — are asking you to help stop this dangerous legislation from being passed. Please watch the video below to learn how this legislation will affect internet freedom, then scroll down to take action.
Tags: censorship, Internet Piracy Act (IPA), Internetzensur, Petition, Protect IP Act (PIPA), Zensur
Wikipedia about Mark Rothko
Sandra Lousada’s Website
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Tags: art, Kunst, Mark Rothko, Sandra Lousada, Whitechapel Gallery
Dirk Reinartz in Wikipedia
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Tags: anbeten, Gottesdienst, Huldigung, religiöses Grundverhalten, Schildkröten
New York-based photographer Mike Ruiz is best known for his high-impact, surreal brand of celebrity and fashion photography.
Website Mike Ruiz
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Tags: art, Fotografie, Kunst, Mike Ruiz, photography
Man sagt, daß der Künstler vor nichts mehr Angst habe, als vor einer vollständig weißen Leinwand zu stehen – und nicht zu wissen, was er malen soll. So sei, so sagt man scherzhaft weiterführend, die Technik des Grundierens entstanden: «Egal was, Hauptsache, da ist schon mal was drauf!»
Steht man vor den gerahmten Exponaten, die die Studenten der Klasse von Prof. Gregor Krisztian anläßlich ihrer Semesterschau regelmäßig an der Hochschule RheinMain präsentieren, so kann man zunächst leicht den Eindruck gewinnen, als handele es sich hierbei um «Kinderkram». Die Scribbles (so nennt man skizzierte Ideenentwürfe in der Werbefachsprache) konkurrieren immerhin mit endproduzierten Plakaten, Büchern, Filmen und Websites. Nicht einfach, sich für ungeputztes Gemüse zu interessieren, wenn am selbigen Ort zur selben Zeit überall fertige Speisen in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen gereicht werden.
Diese nicht sonderlich durchreflektierte Grundeinstellung dürfte sich jedoch spätestens dann schlagartig ändern, wenn man das Glück (oder das Pech) hat, vor einem leeren Scribble-Bogen zu sitzen; und sich mit folgender Aufgabe konfrontiert sieht: «Entwickeln Sie ein Landschaftsbild in fünf verschiedenen Einstellungen, das einem prima dabei behilflich ist, ein ungemein schickes Automobil zu verkaufen.» Oder, um die Sache noch erheblich zu verschärfen: «Leute, wir haben ein neues Waschmittel am Markt zu plazieren. Wie Ihr alle wißt, ist das Zeug genauso gut oder genauso schlecht, wie jede andere bereits etablierte Waschsubstanz auch, aber dennoch müssen wir diesem neuen Pülverchen ein unverwechselbares Gesicht geben. Und nun viel Spaß!» Wer nach mehreren Wochen lediglich mit abgekauten Nägeln aber noch vor einem weißen Blatt sitzt und schwitzt, der hat zumindest schon mal eine Idee davon bekommen, wie genial Markenkreationen wie beispielsweise «Ariel. Nicht nur sauber sondern rein»; «Der weiße Riese. Seine Waschkraft macht ihn so ergiebig»; «Die Vizir-Ultra-Kugel bringt die Waschkraft direkt in das Herz Ihrer Wäsche»; oder: « Unser Bestes von Persil. Da weiß man, was man hat. Schönen guten Abend» sind. Alles ziemlich geniale Einfälle. Wobei die jeweilige Zeit, in der die jeweilige Marketingstrategie zum Tragen kam, zu berücksichtigen ist. Ich weiß nicht, ob sich ein Flüssigputzmittel mit dem Markennamen «Der General» heute noch am Markt einführen ließe. Damals, kurz nach dem Krieg, war das was ganz anderes. Der Gedanke, daß sich der überlebende Teil der Kriegsgeneration der Verlockung, sich für kleines Geld einen echten General als preußisch durchdeklinierte Putzhilfe ins Haus holen zu können, nicht hatte widerstehen können, klingt irgendwie nachvollziehbar. Und, da wir gerade beim Thema sind: Steckt in Ariel nicht assoziativ irgendwie auch das Wort, ähm räusper: Arier? So wie in VegetARIER auch? Glauben VegetARIER vielleicht nur deshalb, daß nur sie ganz allein ganz genau wissen, was für den Rest der Welt gut ist?
Doch bevor ich endgültig vom Thema abkomme und mich meiner Lieblingbeschäftigung Öko-Bashing vollends hingebe, will ich mich zügeln, besinnen und feststellen, daß mit dem Eintritt des zukünftigen Agenturjungkreativen in den Ideenfindungs- und Visualisierungskurs von Prof. Gregor Krisztian an der Hochschule RheinMain eine neue Zeitrechnung beginnt. Es beginnt die Zeit des Nachdenkens und Assoziierens, der eingehenden Gesellschaftsanalyse, des Vergleichens und Einordnens, des strategischen Denkens und Handelns. Nicht nur für Architekten gilt: Was auf dem Reißbrett nicht entworfen wurde, kann später auch nicht gebaut werden.
Im späteren Agenturbetrieb werden Kreative, die besonders gut Ideen visualisieren können, auch Storyboarder genannt. Richtig gute Storyboarder sind rar, begehrt – und werden gehätschelt und gepeppelt. Von ihnen hängt es nämlich ganz wesentlich ab, ob die Agentur in der Lage ist, ihren Kunden eine Idee zu verkaufen – oder eben nicht. Nachfolgend der Blick auf eine Doppelseite des Buchs «Ideen visualisieren – Entwerfen und Präsentieren wie ein Profi». Ist es ein Zufall, daß der Protagonist in dem Scribble für einen Automobilspot ein bißchen wie Daniel Craig (alias 007) aussieht? Und daß die Geschichte in London angesiedelt ist? Und daß man in die weibliche Figur hinter dem Schreibtisch M hineinassoziieren kann? Selbst wenn die Akteure später nicht wie Daniel Craig oder M aussehen, so erhöhen solche visuellen Kniffe die Chance erheblich, daß der Kunde das Grundsätzliche in der Idee erkennt – und abnickt.
Von seinem ersten Buch «DuMont Handbuch: Layoutschule» haben sich von 1984 – 1996 insgesamt 27.000 Exemplare verkauft. Gregor Krisztians zweites Buch, das er gemeinsam mit Nesrin Schlempp-Ülker verfaßte, «Ideen visualisieren – Entwerfen und Präsentieren wie ein Profi», aus dem Mainzer Verlag Hermann B. Schmidt, ist seit 1998 auf dem Markt und kann mit einer bisherigen Gesamtauflage von 35.000 Exemplaren glänzen. Hier ist in beiden Fällen jeweils von einem echten Bestseller zu sprechen. Oder auch von einem Standardwerk, um das man nicht herumkommt, will man die Visualisierung von Ideen in aller Ernsthaftigkeit betreiben.
Gregor Krisztian ist u.a. Mitglied im Deutschen Designer Club – DDC.
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Tags: Advertising, art, Bestseller, Buchbesprechung, DDC, Gregor Krisztian, Hermann B. Schmidt, Hochschule RheinMain, Kunst, Nesrin Schlempp-Ülker, Werbung
Website: Michael DeLucia
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Tags: art, Kunst, Michael Delucia
Multitalent Alex Hefter ist Grafiker, Unternehmenskommunikator in Sachen ZDF sowie Schweizerisches Fernsehen und – Fotograf. Die kleine vorstehende Auswahl belegt, daß Alex Hefter mit seinen beiden Leica Ms ganz entspannt die Bildsprache der klassischen Schwarzweißreportage hegt und pflegt. Sie erinnern in ihrer Form und Ästhetik an die Stilistik eines Pedro Meyer, René Burri oder auch Peter Keetman.
Website Alex Hefter
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Tags: Alex Hefter, art, Fotografie, Kunst, Leica, photography
Was sich über Nick van Woert definitiv sagen läßt, ist, daß er ein Künstler ist. Über alles andere gehen die Meinungen auseinander. Die einen sagen, er sei ein verkappter Feminist. Andere vertreten hingegen die Auffassung, er sei in seinem früheren Leben mal so eine Art dutschkeesker Fahrscheinautomat gewesen, der als Sprengsatz ins Saarland reiste, um dort den afn-Funkturm zu pulverisieren, diesen jedoch nicht vorfand; was dazu führte, daß er zum einen wutentbrannt den Protestsong «Funkturm go home» komponierte und zum anderen sein FAZ-Abo mit sofortiger Wirkung kündigte. Immerhin darf es als gesichert gelten, daß er mit seiner Arbeit Spittoo bemüht ist, Jogi Löw zu komparisieren bzw. zu verunsichern: «Er soll wissen», so der schüchterne Zeitgenosse, «daß die vielen kleinen Fußbälle auf der Oberfläche des Körpers der Venus nicht von ungefähr kommen; und außerdem ein vornehmes Pfefferminzschokoladenaroma verströmen».
Website Nick van Woert
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Tags: art, Kunst, Nick van Woert, Sculpture
Überpünktlich stehe ich eine Viertelstunde vor der vereinbarten Zeit um 05:15 Uhr vor Prof. Olaf Leus Tür – und vertreibe mir die restliche Wartezeit damit, ein paar Fotos von jener Umgebung anzufertigen, in der ich zu meiner Jugendzeit den Hund ausführte. Es sei jedoch hinzuzufügen: Zu wesentlich zivilisierteren Tageszeiten.
Auf unserer Fahrt ins Münsterland haben Herr Prof. Leu und ich viel Zeit zum Diskutieren. Unter anderem darüber, was originär und was originell ist. Das Schicksal findet Gefallen an unserer Diskussionsführung, sodaß wir dank eines ausgiebigen Staus nicht nur die Möglichkeit bekommen, unsere unterschiedlichen Ansichten weiterführend und bis in den letzten Winkel auszutauschen, sondern werden zudem durch malerische Landschaften geführt, die uns harmonisch auf die Vorzüge ökologisch ausgerichteter Landwirtschaft vorbereiten.
Nun haben wir Thomas Rempens Hofgut Ashege erreicht. Im Hintergrund ist Peter Zizkas rotes Jacket wahrzunehmen. So wie Günther Fielmann oder Karl Ludwig Schweisfurth hat sich auch Thomas Rempen der ökölogischen Landwirtschaft verschrieben. Um prizipiell in Erfahrung zu bringen, wer in aller Grundsätzlichkeit Thomas Rempen ist, dem sei die Lektüre dieses Artikels aus Die Welt ans Herz gelegt.
Herzliche Begrüßung: Prof. Olaf Leu und Thomas Rempen. Im Hintergrund Ursel Schiemann und Dagmar von Grolman.
Mit klarem Blick: Tassilo von Grolman.
Thomas Rempen blättert im So-war-es-vorher-Booklet.
Der Hausherr referiert über die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die er nach der Übernahme von Hofgut Ashege hatte vornehmen müssen. Links im Bild: Martin Breuer.
Weitere DDC-Werstatt-Besucher treffen ein.
Beispielsweise DDC-Vorstandmitglied Niko Gültig, der hier von Erika Koch begrüßt wird.
Thomas Rempen im Gespräch mit Silvia Olp; und Niko Gültig begrüßt im Beisein von Dagmar von Grolman Martin Breuer.
Prof. Olaf Leu im Gespräch mit Niko Gültig.
Die Vorzüge ökologischer Landwirtschaft sind überall gut zu sehen: Sogar die broccoliesken Anabelle Hortensien in ihrer verherbstlichsten Form vermögen es unter diesen Voraussetzungen, über sich hinauszuwachsen.
Martin Breuer verteilt unsere Trinkgefäße.
Das Gesprächsthema zum Auftakt des Werkstattbesuchs ist schnell gefunden: Thomas Rempen erzählt aus seinem Werberleben. Immer noch legendär, obwohl lange zurückliegend: «Rempens erste Mazda-Anzeige». Thomas Rempens Agentur hatte damals frisch den Mazda-Etat gewonnen und so fuhr er, wie es sich damals noch gehörte, eben einen Mazda – und mit diesem leicht unvorschriftsmäßig mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Autobahnbaustelle. Den Bußgeldbescheid druckte er inklusive Beweisfoto mit eben jener Headline, nämlich «Rempens erste Mazda-Anzeige», doppelseitig in der W&V ab, womit er nicht nur den Lacher auf seiner Seite hatte, sondern jedem unmißverständlich zu verstehen gab, was es aus der Sicht eines Thomas Rempen bedeutet, kompromisslos Werbung zu betreiben.
Herr von Grolman bekommt es von Silvia Olp tüchtig eingeschenkt, und zwar durch eine Teekanne aus dem Hause Tassilo von Grolman Design. Tröpfchen für Tröpfchen voller Qualität.
Ein Blick durch das Küchenfenster nach draußen. Im Vordergrund drei positiv zu adjektivierende und mit einigen Lichtpunkten versehene Flaschen Olivenöl.
Ein weiteres Bildbeispiel für die Richtigkeit der These: «Vordergrund – Bild gesund». Einerseits. Eine Alternativ-Bildunterschrift wäre andererseits: «Mit subtiler aber dennoch beharrlicher Strahlkraft bereichert die Sonne den sich im Vordergrund befindlichen starken Baumast mit herrlichen Sonneneinstrahllöchern, die nur eines verkünden, nämlich daß hier gerade eine Delegation von DDC-Mitgliedern tagt.»
Diese Reimregel läßt sich im Interesse einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Bildberichterstattung variieren: «Vordergrund mit Sachen – und der Mensch (Peter Zizka) muß lachen».
Was noch niemand am Tisch so recht glauben möchte, ist die Tatsache, daß es immer hipper wird, sich in die Fingerspitzen kleine Magneten einoperieren zu lassen. Noch lachen wir und Heiner Stüber darüber, wenn aber die ersten auf diesem Wege umoperierten Rentenbeitragszahler vom nächstbesten Vollmond ohne Schutzanzug in den Kosmos gesogen werden, wird der Spaß aufhören – und der Bundestag dieses Thema ernsthaft diskutieren.
Nur allzu gerne möchte wir in Erfahrung bringen, was es mit «tasch me» auf sich hat. Etwa magnetische Fingerkuppen?
DDC-Fotografin Erika Koch in Aktion.
«Nach dem Essen sollst Du Dich bewegen – oder vorher noch ein wenig reden.» (Zitat von Winston Churchill)
Wie vorstehend.
Wendet man seinen Blick von dem Cover eines Bildbandes über Gerhard Richter um ca. 90° nach oben, so blickt man direkt durch die riesige Wohnzimmerglasscheibenfront auf ein Motiv, das von Gerhard Richter schon einmal (weniger farbig) gemalt worden sein könnte. Unser Redaktionsfotograf Andreas Baier konnte vor diesem Hinter- bzw. Vordergrund der Versuchung nicht widerstehen…
Senkt man im Anschluß daran wieder sein Haupt und widmet seine Aufmerksamkeit nunmehr einem Früchte-Ensemble, das sich direkt neben besagter Richter-Publikation angesiedelt sieht, so verbindet man mit diesem Eindruck zwangsläufig den Namen Hans Hansen – und drückt den Auslöser seiner Kamera instinktiv ein weiteres Mal.
DDC-Gründungs- und Ehrenmitglied Prof. Olaf Leu im Gespräch mit DDC-Vorstandsmitglied Niko Gültig über die visuelle Strahlkraft der DDC-Farbe Gelb.
Thomas Rempen zeigt uns zunächst seine Speisetiere: Gänse, Hühner, Schafe.
Ein kurzer Pfiff und schon kommen sie ans Gatter: Rempens Lämmermütter.
Verfügen über großzügig bemessene Auslauf- und Weideflächen: Rempens Coburger Fuchsschafe.
Und immer wieder erhält die DDC-Delegation Erläuterungen aus erster Hand.
Sind höchstwahrscheinlich längst verdaut: Rempens Biogänse.
Frei nach Picasso: eine Friedensgans aus dem Hause Rempen.
Die Aktivstallungen auf Hofgut Ashege: eine Außenansicht.
Die Aktivstallungen auf Hofgut Ashege: eine Innenansicht.
Hier bekommen Dressurpferde die Möglichkeit, ihre Schrittechnik zu verfeinern. Ein DDC-Delegationsmitglied ergreift spontan die Gelegenheit, sich temporär in die Rolle eines solchen Dressurpferdes zu versetzen.
Zur Zeit sind die Ställe leer, da die Pferde das gute Wetter nutzen, um auf den Feldern frische Luft zu schnappen.
Stallungen, in denen man im wahrsten Sinne des Wortes vom Fußboden essen kann.
Thomas Rempen erläutert abschließend im Kurzdurchlauf die vielen zu bewältigenden Arbeitsabschnitte, die es zu durchlaufen galt, um seinen Hof in den jetzigen Aktivzustand zu versetzen.
And finally: A Landebahn has to be created in order to ermöglich Thomas Rempens Self-Made-Apfelkuchen a proper touchdown. Eine Vorgehensweise die auch Prof. Olaf Leu voller Vorfreude nur gutheißen kann.
Und selbstredenderweise dürfen Olaf Leus «Bilanz-Bände» (rot und blau) nicht fehlen. Auf Seite 107, 2. Bilanz-Band (blau), steht im letzten Absatz: «Herb Lubalin wurde nur 63 Jahre alt, und so war es für mich eine große und tief empfundene Ehre, meinen 1969 geschriebenen Artikel jetzt als Nachruf in PRINT vorzufinden. Sehr ungewöhnlich, dafür eine deutsche Stimme zu verwenden, verständlich aber vielleicht auch unter dem Gesichtspunkt, daß amerikanische Kollegen in mir einen mit Herb Lubalin Vertrauten sahen. Jedenfalls hinterließ er die wohl wichtigste Aussage, die auch heute – und gerade heute – noch immer Bestand hat: Das menschliche Gehirn gleicht einem Warenhaus visueller Informationen, man braucht sie zur Schaffung neuer visueller Konzeptionen.»
Thomas Rempens «Gehirnwarenhaus» ist, so viel dürfte sich jedem am heutigen Tage erschlossen haben, nach wie vor in einer Weise mit visuellen Informationen vollgestopft, daß ihm die Ideen zur Schaffung neuer – nicht nur visueller sondern ganzheitlicher – Konzepte bis zum jüngsten Tage nicht ausgehen werden.
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Tags: Advertising, ökologische Landwirtschaft, Bioanbau, DDC, gerhard richter, Hans Hansen, Olaf Leu, Thomas Rempen, Werbung, WWF
Website Valerie Hegarty
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Tags: art, Kunst, Valerie Hegarty
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Wie soll ich’s halten künftig?
Mir einen mächtigen Patron entdecken
Und als gemeines Schlinggewächs dem Schaft,
An dem ich aufwärts will, die Rinde lecken?
Durch List empor mich ranken, nicht durch Kraft?
Nein, niemals! Oder soll ich, wie so viele,
Ein Loblied singen auf gefüllte Taschen,
Soll eines Hofmanns Lächeln mir erhaschen,
Indem ich seinen Narren spiele?
Nein, niemals! Oder soll ich Kröten schlucken,
Auf allen vieren kriechen, gleich dem Vieh,
Durch Rutschen wund mir scheuern meine Knie’,
Kreuzschmerzen leiden durch beständ’ges Ducken?
Nein, niemals! Soll ich einem Schäfchen gleichen,
Um selbst mir eins in Trockene zu bringen?
Soll Honig streun, um Zucker einzustreichen,
Und unermüdlich Weihrauchfässer schwingen?
Niemals! Soll ich als lust’ger Zeitvertreiber
Nach großem Ruhm in kleinem Kreise spähn,
Damit sich von den Seufzern alter Weiber
Des Dichterschiffleins schlaffe Segel blähn?
Niemals! Für meine Verse dem Verleger,
Der sie mir druckt, bezahlen runde Summen?
Niemals! In der Verbrüderung der Dummen
Gefeiert werden als der Bannerträger?
Ein einziges Sonett wie ein Hausierer
Vorzeigen, statt noch andre zu verfassen?
Niemand talentvoll nennen als die Schmierer?
Vor jedem Litteratenklatsch erblassen
Und eifrig forschen: Werd’ ich anerkannt?
Hat der und jener lobend mich genannt?
Niemals! Stets rechnen, stets Besorgnis zeigen,
Lieber Besuche machen als Gedichte,
Bittschriften schreiben, Hintertreppen steigen?
Nein, niemals, niemals, niemals! – Doch im Lichte
Der Freiheit schwärmen, durch die Wälder laufen,
Mit fester Stimme, klarem Falkenblick,
Den Schlapphut übermütig im Genick,
Und je nach Laune reimen oder raufen!
Nur singen, wenn Gesang im Herzen wohnt,
Nicht achtend Geld und Ruhm, mit flottem Schwunge
Arbeiten an der Reise nach dem Mond
Und insgeheim sich sagen: Lieber Junge,
Freu’ dich an Blumen, Früchten, selbst an Blättern,
Die du von deinem eignen Beet gepflückt!
Wenn dann vielleicht bescheidner Sieg dir glückt,
Dann mußt du nicht ihn teilen mit den Vettern;
Dann darfst du König sein in deinem Reiche,
Statt zu schmarotzen, und dein Schicksal sei,
Wenn du der Buche nachstehst und der Eiche,
Nicht hoch zu wachsen, aber schlank und frei.
Das Reclamheftchen kaufen.
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Tags: Cyrano de Bergerac, Edmond Rostand, Roboter, Sillicon Valley, Sonntagsgedicht
via: BLDGWLF (Building a Wolf)
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Tags: Colin Johnson, James Rizzi, Pop Art
(*) A Hobbit is three times more than a usual habit but five times less than a tasty snow rabbit. Take care.
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Sensitive topic. Therefore comments off.
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Tags: Fit for fun, Fitness, funny, Gesundheit, Gesundheitsbewußtsein, Health Care, humor, humour
Denn sie wussten nicht, was sie tun: Auf einer SPD-Feier im Schloß Morsbroich geriet die mit Filz, Fett und Pflaster versehene «Badewanne» von Joseph Beuys zufällig in die Hände von zwei Genossinnen. Die schrubbten den versifften Zuber, bis er glänzte. Der Zorn über den Kunstfrevel traf jedoch nicht die Täter.
Der komplette Text von Johanna Lutteroth auf einestages.
P.S.: Es wundert uns ja schon schwer, daß dieser Artikel nicht umgehend von Eva Beuys per «Einstweiliger Verfügung» vom Netz genommen wurde. Was ist los? Ist sie gerade krank? Oder hat ihr Oda Jaune inzwischen den Rang abgelaufen?
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Tags: Advertising, art, Eva Beuys, FLUXUS, Jörg Immendorff, Joseph Beuys, Kunst, Lasonic, Oda Jaune, Werbung
Der Verlagstext aus dem Hause Hoffmann und Campe besagt: «Christian Wulff ist ein Politiker, wie er selten vorkommt: ein mitfühlender Konservativer, einer, der knallharte politische Forderungen durchaus charmant vorzubringen weiß. Und ein realistischer Optimist. Seine Devise: Es gibt große Probleme – aber sie sind lösbar. Das Gesprächsbuch mit einem politischen Essay zur Person von Manfred Bissinger.»
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Tags: BILD, Buchmesse, Buchtip, Bundespräsident, Christian Wulff, Hoffmann und Campe, Hugo Müller-Vogg, Kai Diekmann, Manfred Bissinger
Er ist mit Abstand einer der renommiertesten Kreativwettbewerbe im Bereich Design und Gestaltung: Der DDC Wettbewerb «Gute Gestaltung 12». Der amerikanische Ausnahmekreative Chuck Porter stellte im letzten Jahr im Rahmen seiner Laudatio auf dem ADC-Kongress treffend fest: «Design aus Deutschland ist weltweit führend. Es genießt ein sehr hohes Ansehen.» Damit meinte er übrigens explizit nicht bundesdeutsche Werbeleistungen in Gänze, sondern er fokussierte auf Design.
Mitte Dezember letzten Jahres war es wieder soweit: Die begehrten Trophäen des Deutschen Designer Clubs wurden in der Frankfurter Peterskirche verliehen. Oben stehendes Filmchen berichtet davon.
Weitere Informationen hier.
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Tags: DDC, Kreativwettbewerb, Preisverleihung
Alle Fotos von unserem Redaktionsfotografen Andreas Baier
Das neue «Wiesbaden-Magazin» lag im Dezember letzten Jahres bundesweit der FAZ bei. Das oben abgebildete Titelbild durfte unser Redaktionsfotograf Andreas Baier beisteuern. Er freut sich darüber sehr.
Der rote Teppich führt direkt durch das Kurhaus hindurch. Der frühere Sprintweltmeister und FLUXUS-Künstler Lennox Lewis schaffte die Strecke einst in unter zehn Sekunden. Heute gilt jedoch: «Wie schaffe ich es, mich so lange wie möglich auf dem roten Läufer zu halten?»
Der rote Teppich aus der Vogelperspektive. Unten sieht man gerade wie der Moderator Kai Pflaume den Teppich einläuft. Auf dem Podest versetzt sich das Kamerateam in Schwingung.
Auf dem großen Display im Foyer des Wiesbadener Kurhauses kann man gut erkennen: Soeben ist der hessische Landesvater, Ministerpräsident Volker Bouffier, gemeinsam mit seiner Frau eingetroffen.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier im Interview.
Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller (links) und Frau Bouffier (rechts).
Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller auf dem Display eines iBooks im Gespräch.
Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller, Verleger Dr. Hubert Burda im Radio-FFH-Interview.
Gruppenbild der vorstehend bereits erwähnten Stadt- und Landesoberhäupter.
Der Verleger Dr. Hubert Burda beantwortet Fragen zur Ausrichtung der Bambi-Verleihung coram publico.
Einen erstklassigen Verleger erkennt man an seinem überproportional mit Terminen gefüllten Kalender. Da bleibt niemals nie viel Zeit. Schon ist er auf dem Weg zur nächsten Verabredung.
Der Verleger Dr. Hubert Burda läßt dezent durchblicken, daß er sich trotz selbstgefertigtem Bambi für erfolgreich verlaufende Zahnbehandlungen nur bedingt zuständig fühlt.
«Fällt man vor einem anbetungswürdigen Menschen auf die Knie und fotografiert ihn unmittelbar aus der Froschperspektive, so erhält man ein anbetungswürdiges Gesamtkunstwerk – sofern man die Aufnahme weiterführend künstlerisch nachbearbeitet.» (Zitat von James Joyce)
«Wie schwierig war es denn für Sie, Ihren richtigen Style für den heutigen Abend gefunden zu haben?»
FOCUS-Chef Helmut Markwort und BUNTE-Chefin Patricia Riekel.
Monsieur Le Sky duMont gemeinsam mit seiner Tochter im medialen Kreuzverhör: «Wann haben Sie das letzte Mal etwas gegessen?»
Diese beiden Gentlemen bekommen auch einen Bambi verliehen. Leider konnten wir vor Redaktionsschluß nicht in Erfahrung bringen, um wen es sich handelt.
Warten auf Sky duMont.
Monsieur Le Sky duMont – ganz Kavalier – winkt den Mantel in einer leichten körperlichen Schräglage (für die er weltberühmt ist) für seine weibliche Begleitung herbei.
Und nun richten sich die Blicke auf Christine Neubauer.
Christine Neubauer tut alles, um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ihres Preisverleihungsoutfits ergonomisch in Szene zu setzen. Hier: Der doppelte Schleppeneinschlagwurf aus der halboffenen Handumdrehung. Ist auch der hessische Ministerpräsident von dieser Vorführung beeindruckt?
Ja, auch der hessische Ministerpräsident ist von dieser Vorführung beeindruckt.
Im Friedrich-von-Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurhauses wird die Bambi-Verleihung live aus den Rhein-Main-Hallen übertragen. Gerade zu sehen: Lady Gaga.
Die personifizierte Form des lateinischen Lichts.
Atmosphärisch begeisternde Randnotiz.
Kurdirektor und Geschäftsführer der «Kurhaus Wiesbaden GmbH» Henning Wossidlo bestellt routiniert «Fünf Bier für die Männer vom Sägewerk!»
Das Bambi-Maskottchen auf die Fassade des ehemaligen «R+V Gebäudes» projiziert.
Konzert- und Veranstaltungsbeleuchter Jan Kyritz macht es möglich: Eine in gleißendes Rotlicht getauchte Wilhelmstrasse.
Die Rhein-Main-Halle ist der höchst gelegene Punkt Wiesbadens und war schon immer ein besonderer Wallfahrtsort gesellschaftlich Bessergestellter. Sageundschreibe 6500 Treppenstufen (traditionell mit buntem Kerzenlicht beleuchtet) sind auf den Knien und dem Weg nach oben zu bewältigen – will man alles richtig machen. Zum Vergleich: Das Niederwald-Denkmal im Rheingau liegt nur 15 Meter höher. Anläßlich der Bambi-Verleihung durften die Stars jedoch ausnahmsweise mit der Limousine vorfahren, da man verhindern wollte, daß die teure Garderobe Schaden nimmt.
So wie einst der Schriftsteller Heinrich Böll von der Fotografin Barbara Klemm während einer Demonstration in Mutlangen als mahnender Denker malerisch in den emotionalen Mittelpunkt ihres Bildes gerückt wurde, so unterstützt nun der in Speckstein verewigte Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe die breite Masse der Bambiverleihungsinteressierten bei ihrem noblen Anliegen, sich auch ein kleines Scheibchen vom Medienkuchen abschneiden zu wollen: «Ihr naht Euch wieder, schwankende Gestalten, die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt. Versuch ich wohl, Euch diesmal festzuhalten?…
Wie vorstehend, diesmal jedoch mit mehr musealem Charakter.
Überpünktlichkeit hat einen Namen: Lady Gaga: Gestützt von ihrem Leibwächter macht sie vor den Objektiven der Weltpresse einen gesunden und selbstbewußten Eindruck.
Hier sehen Sie die «Besten der Besten der Besten, Sir!». Nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch eine gesunde Portion Demut ist gefragt, will man sich zur Elite der Elitefotografen zählen: Leicht nach oben geknickte Lackschuhspitzen zeugen von der unbedingten Bereitschaft, vor jedem Star sofort auf die Knie zu sinken – und abzudrücken. Dicke Akkupakete ermöglichen es den Bildbeschaffern zudem, bis zu 48 Stunden gegebenenfalls sogar bei klirrender Kälte vor den Empfangstüren unserer bunten Preisverleihungswelt ausharren zu können, ohne zum lästigen Nachladen wärmere Räumlichkeiten aufsuchen zu müssen.
Das Spiel «Wer verläßt mit welcher Strategie das Auto?» wird in den unterschiedlichsten Variationen durchgespielt. Hier entsteigt die Sängerin Jasmin Wagner, vormals Blümchen, die Limousine auf der Passivseite – und leitet somit geschickt zur Grünfeld-Verteidigung über.
Die Moderatorin Sylvie van der Vaart in ihrem falbalaesken Fischnixenkleid.
Das orgiastische Justin-Bieber-Probekreischen setzt bei jeder eintreffenden Limousine reflexartig ein, denn: Sicher ist schließlich sicher.
Möglicherweise Bill Kaulitz, möglicherweise aber auch nicht.
Er ist geboren, um zu leben: Der Graf von Unheilig.
Die aufgeweckte Jugend von heute leidet an bestechender Beobachtungsgabe: «Schwulenhass ist keine Integrationsleistung» stellt sie treffend fest. Bushido bekommt trotz heftiger Bedenken genau jenen Integrationsbambi von Burda Media ausgehändigt, worauf beispielsweise der große Ausnahmekünstler Heino seinen goldenen Bambi wiederum zurückgab, ein Ereignis, das rückblickend betrachtet die Bambiverleihung an Bushido unter bestimmten intellektuellen Voraussetzungen dann doch irgendwie rechtfertigt.
Der Starmoderator Thomas Gottschalk zeigt sich ungebrochen honneckeresk: «Es lebe der Sozialismus mit seiner integrativen Gummibärchenkraft für alle!». Nach dieser klaren Ansage betritt er gemeinsam mit seiner Frau das Preisverleihungsgebäude.
Big Brother is watching you: Während die Party in vollem Gange ist, warten draußen vor der Tür immer noch die Fans auf Justin Bieber.
So here he is. Alles jubelt, schreit, kreischt – und vollzieht unter dem Schutz des Menschengedränges stante pede den mehrfachen Geschlechtsverkehr.
Justin Bieber (roter Kreis) gibt die Marschroute vor – und alle folgen ihm. Hier auf dem Weg zu einer noch unsignierten Autogrammkarte.
Während Justin Bieber im Hintergrund der Presse Rede und Antwort steht, raucht die Verwandlungskünstlerin Lady Gaga im Bildmittelpunkt genüßlich eine Zigarette mit Mentholgeschmack, die sie umgehend in eine leichte körperliche Schräglage versetzt; jene unkonventionelle Körperhaltung, der sie ihren Weltruhm verdankt.
Die Menschentraube vor der Rhein-Main-Halle löst sich langsam auf. Im Hintergrund sind die berühmten Strickereien aus dem Erzgebirge zu sehen, die momentan zwei verschnupfte steinerne Säulen wärmen.
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Tags: Bambi Verleihung 2011, Burda Media Group, Dr. Helmut Müller, Dr. Hubert Burda, FLUXUS, Justin Bieber, Karl Lagerfeld, Lady Gaga, Lennox Lewis, Preisverleihung, Thomas Gottschalk, Volker Bouffier, Wiesbaden, Wiesbaden Marketing, Wiesbadener Kurhaus
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Tags: Angela Merkel, Neujahrsansprache, Prophezeihung, Trendforschung, Weissagung, Zukunftsprognose
Die Swinging Sixties waren auch die Zeit der Quiet Diets. No doubt. Die Atkins-Diät besagte: «Alles außer Kohlehydrate»; die Train-Pain-Diät regte an, einen Fuß auf ein Eisenbahngleis zu stellen und vom Zug überfahren zu lassen, um sich so effektiv vom Hungergefühl abzulenken; und die Mayonnaise-Diät erlaubte: «Alles außer Mayonnaise». Im wesentlichen funktionierte die innovative Lippenstift-Diät nach dem gleichen Verhaltensmuster, wobei in dieser Zeit geschmacksverstärkte Lippenstifte im protestantischen England zusätzlich zu verbotenen Früchten erklärt wurden. Sicher ist sicher.
Höhepunkt des damaligen Diätfiebers war jedoch zweifellos die Twiggy Diät. Sie empfahl, das komplette Magazin gründlich zu verspeisen und anschließend die darin enthaltenen Anweisungen präzise zu befolgen. Die Konsequenz: Maggie Thatcher, die Begründerin der Eisendiät, wurde zur Premierministerin Großbritanniens gekürt. Diäten traten nun in den Hinter- martialische Piercings aber in den Vordergrund des allgemeinen Interesses. Der Weg für den Falklandkrieg war bereitet.
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Tags: 1967, Advertising, Diät, Lippenstift, Maggie Thatcher, Mode, Swinging sixties, Twiggy, Werbung
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Tags: Fashion, Mode, plastische Chirurgie, Vogue